Der Durchstich steht: anmelden, Token anlegen, Bild hochladen, unter der zurueckgegebenen URL abrufen -- Byte fuer Byte identisch, auch unter dem Dateihost. server/.env.example ist die Datei, die .gitignore ohnehin schon erwartet hat. Wichtigster Eintrag darin ist FILES_HOST: ohne ihn nimmt der Dienst den Host aus PUBLIC_URL, lokal also localhost. Dann gilt jede Anfrage als Anfrage an den Dateiwirt, und dort gibt es absichtlich weder Dashboard noch API -- /health antwortet 404, die Anmeldung 405 "hier gibt es nur Dateien". Nichts ist kaputt, der Dienst tut genau das, was er soll, nur eben unter dem einen Namen, den man lokal hat. In Produktion sind es zwei verschiedene Namen und der Standard stimmt. Das dev-Skript liest die .env jetzt mit --env-file (funktioniert unter tsx, nachgeprueft). Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
d4rk_media
Der Medien-Stack: Fivemanage Lite mit MySQL und MinIO. Ein Ablageort für
alle Resourcen — Fahrzeugbilder aus d4rk_photostudio, Item-Icons, Marken,
was sonst noch anfällt.
Bisher liegt das auf dem Nextcloud und wird per rclone von Hand hochgeladen. Das trägt, solange ein Mensch hochlädt. Sobald ein Script es tun soll, fehlt ein Schreibweg über HTTP — und genau den bringt Lite mit, samt Token je Resource und einer Oberfläche zum Nachsehen.
Ausprobieren, bevor es auf den Server geht
0.1.0-beta.23 ist früh. Erst auf Docker Desktop:
cp .env.example .env # und ausfüllen, siehe unten
docker compose -f docker-compose.local.yml up -d
- Oberfläche: http://localhost:8080 —
adminund deinADMIN_PASSWORD - MinIO: http://localhost:9001 —
liteund deinMINIO_ROOT_PASSWORD
Wenn das trägt, dasselbe auf dem Server.
Auf dem Server, über Portainer
Portainer kann einen Stack direkt aus diesem Repo ziehen:
Stacks → Add stack → Repository
| Feld | Wert |
|---|---|
| Repository URL | https://git.d4rkst3r.de/D4rkst3r/d4rk_media |
| Compose path | docker-compose.yml |
| Environment variables | die vier Geheimnisse plus PUBLIC_URL |
Die Werte gehören in die Stack-Variablen, nicht in eine Datei im Repo.
.env steht deshalb in .gitignore.
Wie der Reverse Proxy die Dienste erreicht
Über den Host, und das steht fertig in docker-compose.yml. Genauso laufen
d4rkbot auf 3080 und cdn-files auf 8090 schon.
fivecdn.d4rkst3r.de -> http://host.docker.internal:9100
fivemanage.d4rkst3r.de -> http://host.docker.internal:9101
Nicht 9000 und 8080 — die sind auf diesem Server vergeben (Portainer und
nextcloud-aio). Im Container bleibt es bei 9000 und 8080; nur die Seite zum
Host wandert. Kollidiert später noch etwas, sind es zwei Variablen:
MINIO_HOST_PORT und LITE_HOST_PORT.
Die Ports sind an alle Adressen gebunden, nicht an 127.0.0.1. Das ist
kein Versehen: NPM liegt im Standard-Bridge-Netz (172.17.0.3) und kommt über
die Docker-Brücke herein, nicht über Loopback — ein an 127.0.0.1 gebundener
Port nimmt diese Anfrage nicht an. Zu macht sie die Firewall, nicht die
Bindung. 9100 und 9101 gehören von außen dicht; öffentlich soll nur NPM auf
80/443 sein.
Wenn der Proxy im selben Docker-Netz hängt
Dann geht es sauberer, ganz ohne offene Ports — dafür liegt
docker-compose.proxynet.yml bereit. Portainer nimmt unter Compose path
aber nur eine Datei; eine Ergänzung wird dort stillschweigend ignoriert. Wer
diesen Weg will, führt die beiden Dateien zusammen oder startet den Stack von
Hand:
docker compose -f docker-compose.yml -f docker-compose.proxynet.yml up -d
Auf diesem Server trifft das nicht zu.
Die Ports sind an alle Adressen gebunden, weil host.docker.internal auf
diesem Server über die Docker-Brücke kommt und ein 127.0.0.1-Port die
Anfrage nicht annähme — dieselbe Bindung, mit der d4rkbot und cdn-files
schon laufen.
Damit macht die Firewall den Port zu, nicht die Bindung. 9100 und 9101
gehören von außen dicht; öffentlich erreichbar soll nur NPM auf 80 und 443
sein. Wer weiß, dass Loopback bei ihm erreicht wird, setzt
BIND_ADDR=127.0.0.1.
Die vier Geheimnisse
Sie werden erzeugt, nicht irgendwo abgeholt. Das Token für die Resourcen kommt später und woanders her: aus der laufenden Lite-Oberfläche.
PowerShell — schreibt die fertige .env:
function New-Secret([int]$n){ $b = New-Object byte[] $n; [System.Security.Cryptography.RandomNumberGenerator]::Create().GetBytes($b); ($b | ForEach-Object { $_.ToString('x2') }) -join '' }
@("DB_PASSWORD=$(New-Secret 16)","MINIO_ROOT_PASSWORD=$(New-Secret 16)","API_TOKEN_HMAC_SECRET=$(New-Secret 32)","ADMIN_PASSWORD=$(New-Secret 12)","PUBLIC_URL=https://fivecdn.d4rkst3r.de","PROXY_NETWORK=web") | Set-Content -Encoding ascii .env
Zwei Fallen stecken darin, beide schon hineingetreten:
RandomNumberGenerator::Create()und nicht::Fill— letzteres gibt es erst ab .NET 6, Windows PowerShell 5.1 kennt es nicht.-Encoding asciiund nichtutf8— PowerShell 5.1 schreibt sonst ein BOM voran, und dann heißt die erste VariableDB_PASSWORD.Get-Randomwäre die naheliegende Wahl und die falsche: es ist nicht kryptografisch sicher, und hier wird ein Token-Signaturgeheimnis erzeugt.
Bash / Linux:
printf 'DB_PASSWORD=%s
MINIO_ROOT_PASSWORD=%s
API_TOKEN_HMAC_SECRET=%s
ADMIN_PASSWORD=%s
PUBLIC_URL=https://fivecdn.d4rkst3r.de
PROXY_NETWORK=proxy
' "$(openssl rand -hex 16)" "$(openssl rand -hex 16)" "$(openssl rand -hex 32)" "$(openssl rand -hex 12)" > .env
PostgreSQL, nicht MySQL
0.1.0-beta.23 geht direkt in den PostgreSQL-Treiber; DB_DRIVER wird nicht
ausgewertet. Eine MySQL-DSN endet deshalb in
panic: pgdriver: invalid scheme: lite
— der Treiber liest sie als URI und findet als Schema den Benutzernamen.
Die docker-compose.test.yml des Projekts zeigt MySQL, benutzt dafür aber
fivemanage/lite:latest von Docker Hub, und die Reihe steht dort bei
beta.16 still. Das README des Projekts hat recht: postgres://….
Das Volume heißt deshalb pgdata und nicht db — wer den Stack schon mit
MySQL laufen hatte, bekommt so eine frische Ablage, statt dass PostgreSQL über
ein MySQL-Verzeichnis stolpert. Das alte Volume bleibt als Waise liegen und
kann weg:
docker volume rm fivemanager_db
Zwei Adressen, nicht eine
Lite spricht MinIO unter zwei verschiedenen Namen an, und beide muessen stimmen:
| Variable | Wert | Wofuer |
|---|---|---|
AWS_ENDPOINT |
http://minio:9000 |
Wie Lite die Dateien hinlegt — Containername im internen Netz |
BUCKET_DOMAIN |
$PUBLIC_URL/media |
Woraus die oeffentliche Adresse gebaut wird, die Lite nach dem Upload zurueckgibt |
BUCKET_DOMAIN steht nicht im README des Projekts, nur in dessen
.env.template. Ohne sie kaemen Adressen zurueck, die nur innerhalb von
Docker gelten — der Upload saehe erfolgreich aus, und das Bild waere von
aussen nicht abrufbar.
Den Bucket legt Lite beim Start selbst an und setzt dabei die oeffentliche
Leserichtlinie (pkg/storage/s3/s3.go). Es ueberspringt beides, wenn der
Bucket schon existiert — deshalb legt dieser Stack ihn nicht vorher an.
Zwei Eigenheiten, die Zeit kosten
traces export: … dial tcp [::1]:4318: connect: connection refused, alle
fünf Minuten. Kein Fehler: Lite schickt Tracing-Daten an einen Collector, den
dieser Stack bewusst nicht mitbringt. Abschalten geht in beta.23 nicht —
otlpEndpoint ist eine Konstante in pkg/otel/exporter.go, ENV wählt nur
zwischen TLS und unverschlüsselt. Weil die Adresse localhost ist, würde auch
ein Jaeger-Container daneben nichts nützen; er müsste sich den Netzwerk-
Namensraum teilen. Ignorieren.
„Create organization" tut nichts. Doch — die Organisation wird angelegt,
nur geht die Oberfläche danach nicht weiter: NewOrganizationRoute.tsx ruft
mutate(data) ohne onSuccess, ohne Navigation, ohne Meldung. Seite neu
laden, dann findet die App sie. Wer mehrfach geklickt hat, hat mehrere.
Ein Knopf in der Oberfläche tut gar nichts. Dann steht der Grund im
Container-Log, nicht auf dem Bildschirm. web/src/utils/http-util.ts wirft
jeden Fehler als new Error(…) weiter, die aufrufenden Hooks prüfen aber auf
err instanceof ApiError — das ist danach nie wahr, und der Fehler wird
verschluckt. 401, 500 und ein falscher Rumpf sehen deshalb alle gleich aus:
nichts passiert.
Was hier bewusst fehlt
ClickHouse und Jaeger. Beide stehen in der Entwicklungs-Compose des
Projekts und sind für strukturiertes Logging und Tracing da. Zum Ablegen von
Bildern braucht es sie nicht, und ClickHouse ist eine schwere Abhängigkeit.
Nachrüsten geht jederzeit — die App findet sie über CLICKHOUSE_*.
Offene Ports in der Betriebsfassung. Nur der Reverse Proxy spricht mit der App; Datenbank und MinIO bleiben im internen Netz. Die Entwicklungs-Compose des Projekts macht 5432, 9000, 16686 und mehr auf — dort in Ordnung, hier nicht.
Herkunft
Zusammengestellt aus fivemanage/lite:
dessen README.md, deployments/docker-compose.yml (Entwicklung, ohne die
App) und deployments/docker-compose.test.yml (zeigt die App-Verdrahtung und
dass MySQL genügt).
Nicht laufen gelassen. Rechne mit ein, zwei Anläufen — vor allem beim ersten Login und beim Bucket.