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d4rk_media/README.md
T
D4rkst3randClaude Opus 5 ca85c4f135 fix: PostgreSQL statt MySQL — beta.23 kennt DB_DRIVER nicht
"panic: pgdriver: invalid scheme: lite"

Die Anwendung geht direkt in den PostgreSQL-Treiber; DB_DRIVER wird nicht
ausgewertet. Die MySQL-DSN (lite:pass@tcp(db:3306)/...) liest der Treiber als
URI und findet als Schema den Benutzernamen.

Der Fehler war meiner, und die Ursache lehrreich: ich hatte MySQL aus deren
docker-compose.test.yml uebernommen, weil die als einzige zeigt, wie der
App-Container verdrahtet wird. Sie benutzt aber fivemanage/lite:latest von
Docker Hub — und diese Reihe steht bei beta.16 still. Das README sagt
postgres://, und es hat recht. Ich habe der aelteren Datei mehr geglaubt als
der Doku, weil sie konkreter aussah.

Damit faellt auch die Behauptung, MySQL genuege und man koenne den vorhandenen
QBox-Server mitbenutzen. Stimmt fuer diese Fassung nicht.

Das Volume heisst jetzt pgdata statt db: wer den Stack schon mit MySQL laufen
hatte, bekommt eine frische Ablage, statt dass PostgreSQL ueber ein
MySQL-Verzeichnis stolpert. Das alte bleibt als Waise liegen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 14:43:48 +02:00

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# d4rk_media
Der Medien-Stack: **Fivemanage Lite** mit MySQL und MinIO. Ein Ablageort für
alle Resourcen — Fahrzeugbilder aus `d4rk_photostudio`, Item-Icons, Marken,
was sonst noch anfällt.
Bisher liegt das auf dem Nextcloud und wird per rclone von Hand hochgeladen.
Das trägt, solange ein Mensch hochlädt. Sobald ein Script es tun soll, fehlt
ein Schreibweg über HTTP — und genau den bringt Lite mit, samt Token je
Resource und einer Oberfläche zum Nachsehen.
---
## Ausprobieren, bevor es auf den Server geht
`0.1.0-beta.23` ist früh. Erst auf Docker Desktop:
```bash
cp .env.example .env # und ausfüllen, siehe unten
docker compose -f docker-compose.local.yml up -d
```
- Oberfläche: <http://localhost:8080> — `admin` und dein `ADMIN_PASSWORD`
- MinIO: <http://localhost:9001> — `lite` und dein `MINIO_ROOT_PASSWORD`
Wenn das trägt, dasselbe auf dem Server.
---
## Auf dem Server, über Portainer
Portainer kann einen Stack direkt aus diesem Repo ziehen:
**Stacks → Add stack → Repository**
| Feld | Wert |
|---|---|
| Repository URL | `https://git.d4rkst3r.de/D4rkst3r/d4rk_media` |
| Compose path | `docker-compose.yml` |
| Environment variables | die vier Geheimnisse plus `PUBLIC_URL` |
Die Werte gehören **in die Stack-Variablen**, nicht in eine Datei im Repo.
`.env` steht deshalb in `.gitignore`.
### Wie der Reverse Proxy die Dienste erreicht
`docker-compose.yml` allein ist von außen **nicht erreichbar** — das ist
Absicht. Wie der Proxy die Dienste findet, hängt am Aufbau, also wählst du eine
Ergänzung dazu. In Portainer beide Pfade unter *Compose path*, mit Komma:
**A · Der Proxy hängt im selben Docker-Netz** — der sauberere Weg, kein Port
muss offen sein.
```
docker-compose.yml,docker-compose.proxynet.yml
```
Dazu `PROXY_NETWORK` auf den Namen des Netzes setzen, in dem der Proxy hängt.
Welches das ist, zeigt Portainer unter *Networks* oder:
```bash
docker network ls
docker network inspect <name> # zeigt die Mitglieder
```
Auf **diesem** Server ist es nicht so: der NPM-Container hat `172.17.0.3` und
liegt damit im Standard-Bridge-Netz, nicht in `web`. Hier gilt Weg B.
```
fivecdn.d4rkst3r.de -> http://minio:9000
<oberfläche> -> http://lite:8080
```
**B · Der Proxy erreicht die Dienste über den Host***das ist hier der Fall.*
So laufen `d4rkbot` auf 3080 und `cdn-files` auf 8090 schon.
```
docker-compose.yml,docker-compose.hostports.yml
```
```
fivecdn.d4rkst3r.de -> http://host.docker.internal:9100
<oberfläche> -> http://host.docker.internal:9101
```
**Nicht 9000 und 8080** — die sind auf diesem Server vergeben (Portainer und
nextcloud-aio). Im Container bleibt es bei 9000 und 8080; nur die Seite zum
Host wandert. Kollidiert später noch etwas, sind es zwei Variablen:
`MINIO_HOST_PORT` und `LITE_HOST_PORT`.
Die Ports sind an **alle Adressen** gebunden, weil `host.docker.internal` auf
diesem Server über die Docker-Brücke kommt und ein `127.0.0.1`-Port die
Anfrage nicht annähme — dieselbe Bindung, mit der `d4rkbot` und `cdn-files`
schon laufen.
**Damit macht die Firewall den Port zu, nicht die Bindung.** 9100 und 9101
gehören von außen dicht; öffentlich erreichbar soll nur NPM auf 80 und 443
sein. Wer weiß, dass Loopback bei ihm erreicht wird, setzt
`BIND_ADDR=127.0.0.1`.
---
## Die vier Geheimnisse
Sie werden **erzeugt**, nicht irgendwo abgeholt. Das Token für die Resourcen
kommt später und woanders her: aus der laufenden Lite-Oberfläche.
**PowerShell** — schreibt die fertige `.env`:
```powershell
function New-Secret([int]$n){ $b = New-Object byte[] $n; [System.Security.Cryptography.RandomNumberGenerator]::Create().GetBytes($b); ($b | ForEach-Object { $_.ToString('x2') }) -join '' }
@("DB_PASSWORD=$(New-Secret 16)","MINIO_ROOT_PASSWORD=$(New-Secret 16)","API_TOKEN_HMAC_SECRET=$(New-Secret 32)","ADMIN_PASSWORD=$(New-Secret 12)","PUBLIC_URL=https://fivecdn.d4rkst3r.de","PROXY_NETWORK=web") | Set-Content -Encoding ascii .env
```
Zwei Fallen stecken darin, beide schon hineingetreten:
- `RandomNumberGenerator::Create()` und **nicht** `::Fill` — letzteres gibt es
erst ab .NET 6, Windows PowerShell 5.1 kennt es nicht.
- `-Encoding ascii` und **nicht** `utf8` — PowerShell 5.1 schreibt sonst ein
BOM voran, und dann heißt die erste Variable `DB_PASSWORD`.
- `Get-Random` wäre die naheliegende Wahl und die falsche: es ist nicht
kryptografisch sicher, und hier wird ein Token-Signaturgeheimnis erzeugt.
**Bash / Linux:**
```bash
printf 'DB_PASSWORD=%s
MINIO_ROOT_PASSWORD=%s
API_TOKEN_HMAC_SECRET=%s
ADMIN_PASSWORD=%s
PUBLIC_URL=https://fivecdn.d4rkst3r.de
PROXY_NETWORK=proxy
' "$(openssl rand -hex 16)" "$(openssl rand -hex 16)" "$(openssl rand -hex 32)" "$(openssl rand -hex 12)" > .env
```
---
## PostgreSQL, nicht MySQL
`0.1.0-beta.23` geht direkt in den PostgreSQL-Treiber; `DB_DRIVER` wird nicht
ausgewertet. Eine MySQL-DSN endet deshalb in
```
panic: pgdriver: invalid scheme: lite
```
— der Treiber liest sie als URI und findet als Schema den Benutzernamen.
Die `docker-compose.test.yml` des Projekts zeigt MySQL, benutzt dafür aber
`fivemanage/lite:latest` von Docker Hub, und die Reihe steht dort bei
`beta.16` still. Das README des Projekts hat recht: `postgres://…`.
Das Volume heißt deshalb `pgdata` und nicht `db` — wer den Stack schon mit
MySQL laufen hatte, bekommt so eine frische Ablage, statt dass PostgreSQL über
ein MySQL-Verzeichnis stolpert. Das alte Volume bleibt als Waise liegen und
kann weg:
```bash
docker volume rm fivemanager_db
```
---
## Was hier bewusst fehlt
**ClickHouse und Jaeger.** Beide stehen in der Entwicklungs-Compose des
Projekts und sind für strukturiertes Logging und Tracing da. Zum Ablegen von
Bildern braucht es sie nicht, und ClickHouse ist eine schwere Abhängigkeit.
Nachrüsten geht jederzeit — die App findet sie über `CLICKHOUSE_*`.
**Offene Ports in der Betriebsfassung.** Nur der Reverse Proxy spricht mit der
App; Datenbank und MinIO bleiben im internen Netz. Die Entwicklungs-Compose des
Projekts macht 5432, 9000, 16686 und mehr auf — dort in Ordnung, hier nicht.
---
## Herkunft
Zusammengestellt aus [fivemanage/lite](https://github.com/fivemanage/lite):
dessen `README.md`, `deployments/docker-compose.yml` (Entwicklung, ohne die
App) und `deployments/docker-compose.test.yml` (zeigt die App-Verdrahtung und
dass MySQL genügt).
**Nicht laufen gelassen.** Rechne mit ein, zwei Anläufen — vor allem beim
ersten Login und beim Bucket.