Files
d4rk_media/docs/API.md
T
D4rkst3randClaude Opus 5 bbb74138c8 feat: Verlauf als CSV, Meldung bei Upload mit Drossel, Deckel auf dem Papierkorb
Abschnitt 3 aus docs/ideen.md, bis auf die Sicherungsziele.

VERLAUF ALS CSV. Der Export konnte nur den Bestand; wer nachrechnen wollte,
was ueber einen Zeitraum passiert ist, sass vor einer Tabelle, die nach 500
Zeilen umblaettert. Der Knopf sitzt in der Reiterleiste und holt den Verlauf,
DER GERADE OFFEN IST -- zwei Knoepfe nebeneinander waeren die Frage "welchen
von beiden?" an einer Stelle, wo die Antwort schon auf dem Bildschirm steht.

Semikolon und CRLF wie beim Bestands-Export; das war dort nachgemessen worden.
Gemessen an der ausgelieferten Datei: 5371 Zeilen, kein einziges nacktes LF.
Ohne Anmeldung 401 -- die Route liegt hinter dem Waechter, was nach dem
Sitzungs-Fehler von vorgestern ausdruecklich nachgeprueft wurde.

MELDUNG BEI UPLOAD -- die Drossel ist der eigentliche Inhalt. Jeder Upload
schiebt eine Frist von zwei Minuten nach hinten; erst nach der Ruhe geht EINE
Nachricht raus. Ohne das waere die Funktion ein Schaden: 900 Fahrzeugbilder
ergaeben 900 Nachrichten, Discord drosselt Webhooks, und wer danach eine echte
Meldung bekommt, sieht sie nicht mehr.

Gemessen: drei Uploads mit zehn Sekunden Abstand -> eine Meldung ueber drei
Dateien. Ein einzelner Upload -> eine Meldung ueber eine Datei.

Nur Token-Uploads, absichtlich. Was ueber das Dashboard hereinkommt, hat gerade
jemand selbst hochgeladen und bestaetigt bekommen. Zurueckholen aus dem
Papierkorb meldet gar nichts: das ist kein Neues, das ist ein Wiedergefundenes.

Und derselbe Fehler wie bei 'platte' lauerte schon wieder: die Liste der
Anlaesse steht im Server UND in der Oberflaeche, und der Server verwirft beim
Speichern alles, was in seiner Liste fehlt -- ein Kreuzchen, das sich setzen
laesst und beim naechsten Laden weg ist. Diesmal beide angefasst, in beiden
steht jetzt ein Verweis auf die andere. Nachgemessen: vier geschickt, vier
gespeichert.

DECKEL AUF DEM PAPIERKORB. 30 Tage UND 20 GB, was zuerst greift. Wer 200 GB
loescht, haelt sie sonst 30 Tage doppelt und merkt es erst, wenn die Platte
voll ist. Geraeumt wird das AELTESTE zuerst -- dessen Versehen waere am
ehesten schon aufgefallen.

Ueber PAPIERKORB_MAX_MB verstellbar, und das nicht aus Bequemlichkeit: ein
Deckel von 20 GB laesst sich nicht pruefen, ohne 20 GB zu loeschen. Mit
0.0002 MB nachgemessen -- vier Eintraege zu 422 Bytes, drei entfernt, uebrig
blieb der NEUESTE. Danach zurueck auf 20 GB, gemessen 21474836480.

NEBENBEI, DREIMAL DIESELBE SORTE FEHLER: "0.0 MB" fuer 422 Bytes, "0 KB" fuer
106 Bytes, "0.0 MB von 0.0 MB" beim Deckel. Es gab drei Byte-Formatierer, jeder
mit anderer Untergrenze. Jetzt einer in meldung.ts, von Bytes bis GB, exportiert
und von dash.ts mitbenutzt. Nachgemessen ueber alle Stufen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-12 08:25:50 +02:00

20 KiB
Raw Blame History

Die API von d4rk_media

Diese Seite ist für den Fall geschrieben, dass jemand ein Skript anbindet und etwas nicht tut, was es soll. Sie nennt deshalb nicht nur die Endpunkte, sondern auch was schiefgehen kann und wie die Antwort dann aussieht.

Der Dienst läuft unter https://media.d4rkst3r.de. Dateien liegen darunter unter /f/.


Der Grundsatz: der Pfad ist der Schlüssel

vehicles/adder.webp bleibt vehicles/adder.webp. Die öffentliche Adresse entsteht daraus, indem der Ursprung davorgesetzt wird:

vehicles/adder.webp   →   https://media.d4rkst3r.de/f/vehicles/adder.webp

Deshalb kann die Vorlage in einem Handy-Skript schlicht {model}.webp lauten. Die Adressen stehen nirgends in der Datenbank — sie werden bei jeder Antwort neu gebaut. Ein Umzug auf einen anderen Namen ist eine geänderte Variable, kein Datenbankeingriff.

Erlaubte Pfade

Jeder Teil zwischen den Schrägstrichen muss mit einem Buchstaben oder einer Ziffer beginnen; danach sind zusätzlich Punkt, Strich und Unterstrich erlaubt. Höchstens 8 Ebenen, höchstens 200 Zeichen.

Damit sind .., versteckte Dateien und alles mit Backslash von vornherein draußen. Was nicht passt, wird abgelehnt und nicht zurechtgebogen — sonst läge eine Datei unter einem anderen Namen als dem, den der Aufrufer erwartet, und niemand merkte es, bis das Bild fehlt.

Ein führender Unterstrich fällt durch. Das ist kein erfundener Fall: das Fotostudio legt seine Leerbilder als _plate ab.

Groß- und Kleinschreibung

Was über das Dashboard oder ein Werkzeug hochgeladen wird, kommt klein an: WEAPON_SMG.png liegt als weapon_smg.png. Der Grund ist, dass ein Name zu einer Adresse wird und Adressen sich nicht auf die Schreibweise eines Dateisystems verlassen sollen.

Für ein Skript heißt das: die Vorlage arbeitet mit Kleinbuchstaben.

local url = ('https://media.d4rkst3r.de/f/items/%s.png'):format(item:lower())

Über /api/upload mit eigenem X-Path gilt das nicht — dort steht der Pfad so, wie er geschickt wird.


Dieselbe Adresse, zwei Fassungen

Neben jedem PNG und JPEG kann eine WebP-Fassung liegen. Ausgeliefert wird sie unter derselben Adresse — welche der beiden kommt, entscheidet die Kopfzeile Accept des Aufrufers:

Accept: …image/webp…   →   Content-Type: image/webp   (klein)
kein Accept            →   Content-Type: image/png    (das Original)

Nachgemessen an probe/probe-webp.png: 6448 Bytes für curl, 2758 Bytes für einen Browser. Für ein Skript ändert sich nichts — Lua schickt kein Accept: image/webp und bekommt weiterhin Byte für Byte das Original.

Zwei Dinge, die daran hängen:

  • Die Antwort trägt Vary: Accept. Ohne die Zeile legte ein Zwischenspeicher die WebP-Fassung für alle ab, auch für die, die sie nicht lesen können.
  • Die beiden Fassungen haben verschiedene ETags (die WebP-Fassung endet auf -w). Sonst bekäme jemand auf seinen If-None-Match hin ein 304 für das falsche Bild.

Erzeugt werden die Fassungen beim Hochladen; für alles, was vorher schon da war, gibt es im Dashboard unter Speicher → Wartung den Knopf „Sparsame Fassungen erzeugen". Wo WebP nicht kleiner ausfällt, entsteht keine — dann bleibt es beim Original.


Umziehen von Fivemanage — ohne Lua anzufassen

Auf einem laufenden Server stecken die Fivemanage-Aufrufe in einem Dutzend Ressourcen: Kamera, Handy, MDT, Fahrzeugstudio. Sie alle umzuschreiben heißt, fremde Skripte anzufassen — und beim nächsten Update wieder.

Der Dienst spricht deshalb ihre Sprache. Der Umzug ist eine Zeile je Skript: api.fivemanage.commedia.d4rkst3r.de. Der Schlüssel bleibt derselbe Kopf, die Antwort dieselbe Form. Als Schlüssel setzt du einen Token dieses Dienstes ein.

Fivemanage hier Feld Antwort
POST /api/image gleich image (oder file) { "url": …, "id": …, "path": … }
POST /api/video gleich video dito
POST /api/audio gleich audio dito
POST /api/v3/file gleich file, path?, filename? { "status": "ok", "data": { "id", "url" } }

Der Schlüssel steht nackt im Authorization-Kopf, ohne Bearer — genau so wie bei Fivemanage. Bearer … geht weiterhin auch.

-- vorher
exports['screenshot-basic']:requestScreenshotUpload(
    'https://api.fivemanage.com/api/image', 'image',
    { headers = { Authorization = apiKey } }, cb)

-- nachher — eine Zeile
exports['screenshot-basic']:requestScreenshotUpload(
    'https://media.d4rkst3r.de/api/image', 'image',
    { headers = { Authorization = apiKey } }, cb)

Wo die Dateien landen: unter dem Präfix des Tokens (sonst uploads/), mit dem Anfang des SHA-256 im Namen — screenshots/shot-841814b4089b.png. Das ist Absicht: Bildschirmfotos heißen alle screenshot.png, und ohne eigenen Namen je Aufruf überschriebe das zweite das erste. Gleicher Inhalt ergibt denselben Namen, verschiedener Inhalt einen anderen — dieselbe Eigenschaft, die Fivemanages ID auch hat.

Was NICHT übernommen wird: metadata wird angenommen und ignoriert (es gibt hier keine Spielerdaten an einer Datei), retentionExempt ebenso — dieser Dienst löscht nichts von selbst. Presigned URLs gibt es nicht: der Upload geht direkt hierher.

Beide Formen sind aus echtem Code abgelesen, nicht geraten: fivemanage/sdk für v3 und Awleks/Devm-Camera für den älteren Weg über screenshot-basic.


Für eine Statusseite

Zwei Adressen, beide öffentlich, beide ohne Anmeldung — und sie beantworten verschiedene Fragen.

GET /health    ->  200  {"ok":true}
GET /status    ->  200 | 503  mit Begründung

/health beweist genau eines: der Prozess nimmt Anfragen an. Daran hängt auch der HEALTHCHECK des Containers, und dort ist eine billige Prüfung richtig — eine schwere, die bei einer langsamen Platte einmal ausfällt, ließe Docker den Container neu starten, also genau dann, wenn er unter Last steht.

/status sieht wirklich nach:

Prüfung wie
datenbank eine echte Abfrage gegen eine echte Tabelle
platte schreiben und wieder löschen — der einzige Beweis
ausliefern eine zufällige Datei aus der Datenbank auf der Platte nachmessen
bestand kein Eintrag, aber Dateien da? Dann stimmt etwas nicht
platz ab 95 % belegt
sicherung älter als 26 Stunden oder fehlgeschlagen
{ "dienst": "d4rk_media", "ok": true, "stand": "gesund", "seit": 4271,
  "pruefungen": [ { "was": "datenbank", "ok": true },  ] }

Zwei Stufen, und der Unterschied ist der zwischen „tut es nicht" und „braucht Aufmerksamkeit". Datenbank, Platte, Ausliefern und Bestand sind das Geschäft dieses Dienstes — fällt eines aus, ist er gestoert und die Antwort ist 503. Eine alte Sicherung oder eine volle Platte machen ihn beeintraechtigt: er liefert weiter aus, die Antwort bleibt 200.

Wer auch das rot haben will, hängt ?streng=1 an — dann gibt alles außer gesund eine 503.

In Uptime Kuma

Dienst läuft      https://media.d4rkst3r.de/status
Braucht Pflege    https://media.d4rkst3r.de/status?streng=1

Warum bestand dabei ist. Nachgemessen an genau diesem Dienst: wird eine Sicherung zurückgespielt, ohne media.db-wal daneben zu entfernen, spielt SQLite das WAL der alten Datenbank über die neue. Ergebnis: 0 Einträge, während 4452 Dateien danebenliegen. Der Dienst kommt hoch, /health ist grün, die Mediathek ist leer.

/health sagt:  HTTP 200
/status sagt:  HTTP 503   kein Eintrag in der Datenbank, aber Dateien auf der Platte

Was nicht hinausgeht: Dateizahlen, Größen, Pfade, Tokennamen, Benutzer. Die einzige Zahl ist die Laufzeit in Sekunden.


Anmeldung: Token

Alle Skript-Wege brauchen einen Token im Kopf:

Authorization: Bearer d4rk_…

Tokens werden im Dashboard angelegt. Der Klartext wird genau einmal gezeigt — danach steht nur noch sein Hash in der Datenbank, und auch der Dienst kann ihn nicht mehr herausgeben.

Ein Token kann sechs Fesseln haben — alle im Dashboard einstellbar, auch nachträglich (PATCH, ohne dass sich der Schlüssel ändert):

Fessel Wirkung
Präfix darf nur unterhalb dieses Pfades schreiben, z. B. vehicles/
darf löschen ohne dieses Recht antwortet DELETE mit 403
größte Datei schärfer als MAX_UPLOAD_MB; darüber 413
Kontingent wieviel dieser Token insgesamt halten darf; darüber 413
erlaubte Arten Bilder, Video, Ton, Dokumente, Anderes; sonst 403
gültig bis danach 401 mit dem Datum im Satz

Das Kontingent ist etwas anderes als die Größe einer Datei. Ein Token mit „höchstens 2 MB je Bild" konnte die Platte trotzdem füllen — es brauchte nur genug Bilder. Gezählt wird über das, was wirklich liegt, nicht über einen mitlaufenden Zähler:

Kontingent erschoepft: dieser Token haelt 12 KB von 20 KB,
und diese Datei braucht 12 KB.

⚠️ Bilder können kleiner zurückkommen, als sie hingingen

Ein Token kann eine größte Kantenlänge tragen. Ist sie gesetzt und das Bild größer, rechnet der Dienst es herunter, bevor er es ablegt:

3000 × 2000 hingeschickt   →   512 × 341 abgelegt,  82 KB → 3 KB

Für ein Skript heißt das zweierlei:

  1. size in der Antwort ist die Größe der abgelegten Datei, nicht die der geschickten.
  2. sha256 ebenso. Wer den Hash vor dem Upload selbst rechnet und mit der Antwort vergleicht, bekommt bei gesetzter Kantenlänge einen Unterschied — und der ist kein Fehler. Der Hash gehört zu dem, was liegt; alles andere wäre gelogen.

Kleinere Bilder werden nicht aufgeblasen, und Video, Ton und Dokumente bleiben unberührt. Ohne gesetzte Kantenlänge passiert gar nichts — der Standard ist „ablegen, wie es kommt".


POST /api/upload

Nimmt die Datei in einer von drei Rumpfformen entgegen:

  1. multipart/form-data mit dem Feld file
  2. Base64-Text, wenn X-Encoding: base64 gesetzt ist
  3. rohe Bytes, sonst

Kopfzeilen

Kopf Bedeutung
X-Path Wohin die Datei kommt. Ohne ihn wird aus dem SHA-256 ein Pfad gebaut — dann ist die Adresse nicht mehr vorhersagbar.
X-Encoding base64, wenn der Rumpf Base64-Text ist. Ein Data-URL-Vorspann (data:image/webp;base64,) wird abgeschnitten.
X-Overwrite false verweigert das Überschreiben und antwortet mit 409. Standard ist überschreiben.
X-Mime Überschreibt die Art. Sonst entscheidet die Endung.

Antwort

{
  "url": "https://media.d4rkst3r.de/f/vehicles/adder.webp",
  "path": "vehicles/adder.webp",
  "size": 132760,
  "sha256": "36cb4ddf…",
  "mime": "image/webp",
  "replaced": false
}

Trägt der Token eine Kantenlänge und wurde wirklich gerechnet, kommt ein Feld dazu — sonst steht es gar nicht erst da, denn ein Feld, das immer dasteht, sagt nichts:

"verkleinert": { "von": "3000x2000", "auf": "512x341" }

Was schiefgehen kann

Antwort Grund
401 Token fehlt oder ist unbekannt
403 Der Token darf dort nicht schreiben (Präfix-Fessel)
400 Pfad unzulässig, Rumpf leer, kaputtes Base64
409 X-Overwrite: false und der Pfad ist belegt
413 größer als MAX_UPLOAD_MB (Standard 64), oder größer als die Grenze dieses Tokens, oder sein Kontingent ist erschöpft — welches, steht im Satz

Jede Fehlerantwort ist JSON mit einem Feld error und einem Satz auf Deutsch. Ein nackter 500 ohne Text ist genau der Fehler, wegen dem dieser Dienst gebaut wurde.


Aus einer FiveM-Resource

local TOKEN = 'd4rk_…'   -- im Dashboard anlegen

local function hochladen(pfad, bytes, cb)
    PerformHttpRequest('https://media.d4rkst3r.de/api/upload',
        function(status, body)
            if status ~= 200 then return cb(nil, body) end
            cb(json.decode(body).url)
        end, 'POST', B64.encode(bytes), {
            ['Authorization'] = 'Bearer ' .. TOKEN,
            ['X-Path']        = pfad,
            ['X-Encoding']    = 'base64',
            ['Content-Type']  = 'text/plain; charset=utf-8',
        })
end

Warum Base64 und nicht die rohen Bytes. PerformHttpRequest nimmt den Rumpf als Lua-Zeichenkette, und ob Nullbytes darin unverändert ankommen, hat hier niemand nachgemessen — ein PNG besteht zu gutem Teil daraus. Base64 kostet ein Drittel mehr auf der Leitung und nimmt die Frage aus dem Weg. Nachgemessen ist: Base64 kommt mit demselben SHA-256 an wie die rohen Bytes.

Warum vom Server und nicht aus der NUI. Die NUI läuft unter https, und CEF hebt jede http-Adresse selbst dorthin an. Ein Upload aus dem Fenster heraus wäre entweder Mixed Content oder ginge ins Leere.


GET /api/exists?pfad=<pfad>

Für „nur fehlende" in einem Serienlauf: eine winzige Antwort gegen 130 KB Upload.

Diese Form und nicht mehr /api/exists/<pfad> — der Grund ist nachgemessen und unangenehm. Die alte Form endet auf .webp, und Nginx Proxy Managers assets.conf greift auf jede URL mit Bildendung:

location ~* ^.*\.(css|js|jpe?g|gif|png|webp|...)$ {
    proxy_cache public-cache;
    proxy_ignore_headers Set-Cookie Cache-Control Expires ...;
    proxy_cache_valid any 30m;
}

Der Proxy legt die berechtigte Antwort weg und liefert sie danach an jeden aus, auch ohne Token — gemessen: 200 mit voller Auskunft, Authorization gar nicht gesetzt. Unser eigenes Cache-Control hilft nicht, proxy_ignore_headers wirft es weg. Und es geht auch andersherum: landet zuerst ein 401 im Zwischenspeicher, bekommen ihn 30 Minuten lang alle.

Die Abfrageform endet nie auf eine Bildendung und ist deshalb von sich aus dicht — ohne von einer Zeile in einer fremden Oberfläche abzuhängen. Die alte Form bleibt, weil Skripte sie benutzen; neu gebaut wird mit dieser.

{ "exists": true, "path": "vehicles/adder.webp",
  "url": "…", "size": 132760, "sha256": "…", "updated_at": 1786466462488 }

Drei Zustände, nicht zwei. Wer einen Netzfehler als „nicht da" durchgehen lässt, lädt bei einem Husten alles ein zweites Mal hoch. Ein Aufrufer sollte zwischen exists: false und „ich weiß es nicht" unterscheiden.


DELETE /api/media/<pfad>

Braucht einen Token mit dem Recht darf löschen.

{ "deleted": "vehicles/adder.webp" }

Löschen ist endgültig: die Datei ist von der Platte weg, und es gibt keinen Papierkorb. Die tägliche Sicherung hilft nur bis zum letzten Lauf.


Die Wege des Dashboards

Diese brauchen eine Sitzung und keinen Token — sie sind für die Oberfläche gedacht. Hier stehen sie, weil man sie auch mit curl und einem Cookie benutzen kann, wenn man etwas einmalig braucht.

Weg Wozu
POST /api/dash/upload-url Der Dienst holt die Datei selbst von einer Adresse. Siehe unten.
POST /api/dash/fehlende Muster + Namensliste → was fehlt, was überzählig ist
POST /api/dash/media/ersetzen Suchen und Ersetzen über Pfade. Ohne ausfuehren: true wird nur gerechnet und gezeigt.
POST /api/dash/media/umbenennen Eine Datei; die Antwort nennt ihre Abrufzahl
POST /api/dash/folders/umbenennen Ein Ordner mit allem darin, in einer Transaktion
PATCH /api/dash/tokens/:id Grenzen ändern. Weggelassene Felder bleiben, null löscht eine Grenze.
GET /api/dash/verwaltung Wer hat wann was eingestellt
GET /api/dash/verlauf/export Verlauf als CSV; ?was=verwaltung für den anderen. Semikolon + CRLF, höchstens 20 000 Zeilen.
GET /api/dash/einstellungen/export Alle Einstellungen als JSON. Ohne Geheimnisse, es sei denn ?geheim=1.
POST /api/dash/einstellungen/import Zurück. Leere Werte überschreiben nichts.
GET/POST/DELETE /api/dash/freigaben Nur-Lesen-Links auf einen Ordner
POST /api/dash/maintenance/thumbs | /webp Abgeleitetes nachziehen, in Runden zu 300

POST /api/dash/upload-url

{ "url": "https://…/bild.png", "ordner": "items", "name": "optional.png" }

Das ist die vorsichtigste Stelle im ganzen Dienst. Ein Server, der eine vom Benutzer genannte Adresse abruft, ist ein Angriff mit eigenem Namen — deshalb wird geprüft, und zwar die aufgelöste IP und nicht der Name:

abgelehnt Beispiel
alles außer http/https file://, gopher://
andere Anschlüsse als 80/443 http://host:9101/
Rückschleife und Heimnetz 127.0.0.1, ::1, 10.x, 172.1631.x, 192.168.x, 169.254.x, 0.0.0.0
öffentliche Namen auf private Adressen 127.0.0.1.nip.io

Der letzte Punkt ist der eigentliche: ein auflösbarer Name, der auf eine private Adresse zeigt, ist der Standardweg um jeden Namensfilter herum. Und jede Umleitung wird einzeln neu geprüftfetch folgen zu lassen wäre genau dort die Lücke.


Grenzen

Größte Datei 64 MB (MAX_UPLOAD_MB), je Token weiter einschränkbar
Kontingent je Token einstellbar, ohne Grenze wenn leer
Pfadlänge 200 Zeichen, höchstens 8 Ebenen
Anmeldeversuche 5 frei, danach Sperre ab 30 s (verdoppelt bis 15 min)
Sitzung 30 Tage
Papierkorb 30 Tage und höchstens 20 GB (PAPIERKORB_MAX_MB) — was zuerst greift, greift

Der Papierkorb hat zwei Grenzen, weil eine nicht reicht: wer 200 GB löscht, hält sie dreißig Tage lang doppelt. Beim Ausleeren fliegt erst, was zu alt ist, dann das Älteste, bis der Deckel wieder passt. Die Zahl steht in der Antwort von GET /api/dash/papierkorb als maxBytes.


Meldungen nach Discord

Vier Anlässe, alle einzeln abschaltbar: sicherung, verwaiste, platte, upload.

upload meldet nicht sofort. Jeder Upload schiebt eine Frist von zwei Minuten nach hinten; erst wenn es ruhig bleibt, geht eine Nachricht raus — mit Anzahl, Summe, Absendern und den ersten fünf Pfaden.

Das ist keine Bequemlichkeit, sondern der Grund, warum die Funktion überhaupt brauchbar ist: ein Serienlauf des Fotostudios legt 900 Bilder ab. 900 Nachrichten wären keine Meldung mehr, sondern ein Ausfall des Kanals — Discord drosselt Webhooks, und wer danach eine echte Meldung bekommt, sieht sie nicht mehr.


Der Zwischenspeicher des Proxys

Vor dem Dienst steht Nginx Proxy Manager. Dessen assets.conf greift über eine Regel auf jede URL, die auf .webp, .png, .js, .css … endet — und legt die Antwort für 30 Minuten weg, dabei ignoriert sie unsere eigenen Kopfzeilen.

Das hatte zwei sichtbare Folgen, beide nachgemessen und beide behoben:

  • Ein überschriebenes Bild blieb bis zu 30 Minuten alt, obwohl Upload und Datenbank „fertig" sagten.
  • /api/exists/…webp wurde mit Antwort zwischengespeichert und danach auch ohne Token ausgeliefert.

Behoben durch drei Blöcke in der Custom Nginx Configuration des Proxy-Hosts:

location ^~ /api/ { proxy_cache off; include conf.d/include/proxy.conf; }
location ^~ /f/   { proxy_cache off; include conf.d/include/proxy.conf; }
location ^~ /t/   { proxy_cache off; include conf.d/include/proxy.conf; }

Das ^~ ist der ganze Trick: eine gewöhnliche Präfix-Regel verliert gegen die Regex aus assets.conf. In einem Wegwerf-Nginx nachgemessen.


Export

Im Dashboard unter API — oder direkt, mit gültiger Sitzung:

/api/dash/export?format=json      alles, was der Dienst weiß
/api/dash/export?format=csv       Semikolon und CRLF, für Excel
/api/dash/export?format=lua       fertige Tabelle Name → Adresse
/api/dash/export?format=lua&folder=vehicles

Die Lua-Fassung liest man in einer Resource als Urls.adder aus.


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