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d4rk_media/docs/API.md
T
D4rkst3randClaude Opus 5 40c446f859 feat: Papierkorb, Abrufzaehler, WebP ohne Adressaenderung, ZIP hochladen
Vier Dinge, alle am laufenden Dienst gemessen.

PAPIERKORB. Loeschen war endgueltig -- bei einem Knopf "alle 3861 waehlen"
direkt neben "loeschen" ist das die falsche Haerte, und die Sicherung half nur
bis zum letzten naechtlichen Lauf. Die Datei wandert jetzt nach
/data/papierkorb, der Datensatz in eine eigene Tabelle, nach 30 Tagen raeumt
der Dienst stuendlich selbst auf. Der Ablagename traegt eine laufende Nummer:
unter demselben Pfad koennen nacheinander verschiedene Dateien gelegen haben,
und beide sollen zurueckholbar sein. Geprueft: loeschen -> oeffentlich 404,
Eintrag im Papierkorb, zurueckholen -> 200 samt neu gerechneter Vorschau.

ABRUFZAEHLER. media.abrufe und zuletzt_abgerufen. Gezaehlt wird im Speicher und
alle 30 Sekunden weggeschrieben -- ein UPDATE je Kachel waeren bei einer
Galerieseite 120 Schreibvorgaenge. Der 304 zaehlt mit (der Aufrufer WOLLTE die
Datei, er hatte sie nur schon), HEAD nicht. Was vor dem Einbau lag, steht als
"nie geholt" da, auch wenn es taeglich benutzt wurde -- die Karte im
Speicherbericht sagt das auch dazu, statt eine Zahl zu zeigen, die luegt.

WEBP OHNE ADRESSAENDERUNG. Der Pfad ist die Adresse: aus items/foo.png darf
nicht items/foo.webp werden. Die sparsame Fassung liegt deshalb DANEBEN und
wird unter DERSELBEN Adresse ausgeliefert, wenn der Aufrufer per Accept sagt,
dass er WebP versteht. Nachgemessen an einer Datei: 6448 Bytes fuer curl, 2758
fuer einen Browser. Ueber den ganzen Bestand: 3606 Fassungen, 199,3 MB ->
33,1 MB, gespart 166,2 MB. Bei 29 lohnt WebP nicht -- dort bleibt es beim
Original.

Zwei Dinge haengen daran, beide gegengeprueft: "Vary: Accept" (ohne die Zeile
legt ein Zwischenspeicher die WebP-Fassung fuer alle ab, auch fuer die, die sie
nicht lesen koennen) und getrennte ETags mit "-w" (sonst bekaeme jemand auf
seinen If-None-Match hin ein 304 fuer das falsche Bild). Gemessen: derselbe
ETag mit Accept -> 304, ohne Accept -> 200 mit dem PNG.

ZIP HOCHLADEN. Ein Archiv wird ausgepackt statt abgelegt, die Ordner darin
bleiben erhalten und haengen sich hinter den gewaehlten Zielordner. fflate und
nicht adm-zip: reines JavaScript, keine native Bibliothek -- dieses Projekt hat
schon einen halben Abend an einer ABI-Nummer verloren. Grenzen: 5000 Eintraege,
256 MB entpackt, geprueft VOR dem Entpacken (eine Zip-Bombe waere sonst schon
im Speicher). Zip-Slip gemessen: "../../../../etc/passwd" und
"..\..\windows\hosts" abgelehnt, die harmlose Datei im selben Archiv abgelegt.

UND EIN KNOPF, DER GELOGEN HAT. Der erste Nachruestlauf ueber alle Dateien
brauchte mehr als 90 Sekunden -- genau da gibt Nginx Proxy Manager auf. Der
Aufrufer sah einen 504, waehrend die Arbeit im Hintergrund weiterlief und
fertig wurde. Ein Knopf, der Erfolg als Fehler meldet, ist schlimmer als einer
ohne Rueckmeldung.

Beide Wartungsknoepfe laufen deshalb in Runden zu 300 Stueck: der Server meldet
"offen" und "fertig", die Oberflaeche ruft erneut auf und zeigt dabei "280
erzeugt, noch 129 offen ...". Gemessen: 7,8 s je Runde statt 90+ am Stueck. Der
Vorschau-Knopf hatte dieselbe Wand und wurde mitgezogen, obwohl er noch nicht
dagegengelaufen war.

Nebenbei: der Verwaisten-Sucher kennt jetzt auch /data/webp (gleiche Schleife,
Ordner im Ergebnis vorangestellt), Verschieben und Loeschen nehmen die sparsame
Fassung mit, und das Loeschen eines Ordners raeumt thumbs/ und webp/ hinterher.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 21:40:55 +02:00

8.8 KiB

Die API von d4rk_media

Diese Seite ist für den Fall geschrieben, dass jemand ein Skript anbindet und etwas nicht tut, was es soll. Sie nennt deshalb nicht nur die Endpunkte, sondern auch was schiefgehen kann und wie die Antwort dann aussieht.

Der Dienst läuft unter https://fivemanage.d4rkst3r.de. Dateien liegen darunter unter /f/.


Der Grundsatz: der Pfad ist der Schlüssel

vehicles/adder.webp bleibt vehicles/adder.webp. Die öffentliche Adresse entsteht daraus, indem der Ursprung davorgesetzt wird:

vehicles/adder.webp   →   https://fivemanage.d4rkst3r.de/f/vehicles/adder.webp

Deshalb kann die Vorlage in einem Handy-Skript schlicht {model}.webp lauten. Die Adressen stehen nirgends in der Datenbank — sie werden bei jeder Antwort neu gebaut. Ein Umzug auf einen anderen Namen ist eine geänderte Variable, kein Datenbankeingriff.

Erlaubte Pfade

Jeder Teil zwischen den Schrägstrichen muss mit einem Buchstaben oder einer Ziffer beginnen; danach sind zusätzlich Punkt, Strich und Unterstrich erlaubt. Höchstens 8 Ebenen, höchstens 200 Zeichen.

Damit sind .., versteckte Dateien und alles mit Backslash von vornherein draußen. Was nicht passt, wird abgelehnt und nicht zurechtgebogen — sonst läge eine Datei unter einem anderen Namen als dem, den der Aufrufer erwartet, und niemand merkte es, bis das Bild fehlt.

Ein führender Unterstrich fällt durch. Das ist kein erfundener Fall: das Fotostudio legt seine Leerbilder als _plate ab.

Groß- und Kleinschreibung

Was über das Dashboard oder ein Werkzeug hochgeladen wird, kommt klein an: WEAPON_SMG.png liegt als weapon_smg.png. Der Grund ist, dass ein Name zu einer Adresse wird und Adressen sich nicht auf die Schreibweise eines Dateisystems verlassen sollen.

Für ein Skript heißt das: die Vorlage arbeitet mit Kleinbuchstaben.

local url = ('https://fivemanage.d4rkst3r.de/f/items/%s.png'):format(item:lower())

Über /api/upload mit eigenem X-Path gilt das nicht — dort steht der Pfad so, wie er geschickt wird.


Dieselbe Adresse, zwei Fassungen

Neben jedem PNG und JPEG kann eine WebP-Fassung liegen. Ausgeliefert wird sie unter derselben Adresse — welche der beiden kommt, entscheidet die Kopfzeile Accept des Aufrufers:

Accept: …image/webp…   →   Content-Type: image/webp   (klein)
kein Accept            →   Content-Type: image/png    (das Original)

Nachgemessen an probe/probe-webp.png: 6448 Bytes für curl, 2758 Bytes für einen Browser. Für ein Skript ändert sich nichts — Lua schickt kein Accept: image/webp und bekommt weiterhin Byte für Byte das Original.

Zwei Dinge, die daran hängen:

  • Die Antwort trägt Vary: Accept. Ohne die Zeile legte ein Zwischenspeicher die WebP-Fassung für alle ab, auch für die, die sie nicht lesen können.
  • Die beiden Fassungen haben verschiedene ETags (die WebP-Fassung endet auf -w). Sonst bekäme jemand auf seinen If-None-Match hin ein 304 für das falsche Bild.

Erzeugt werden die Fassungen beim Hochladen; für alles, was vorher schon da war, gibt es im Dashboard unter Speicher → Wartung den Knopf „Sparsame Fassungen erzeugen". Wo WebP nicht kleiner ausfällt, entsteht keine — dann bleibt es beim Original.


Anmeldung: Token

Alle Skript-Wege brauchen einen Token im Kopf:

Authorization: Bearer d4rk_…

Tokens werden im Dashboard angelegt. Der Klartext wird genau einmal gezeigt — danach steht nur noch sein Hash in der Datenbank, und auch der Dienst kann ihn nicht mehr herausgeben.

Ein Token kann zwei Fesseln haben:

Fessel Wirkung
Präfix darf nur unterhalb dieses Pfades schreiben, z. B. vehicles/
darf löschen ohne dieses Recht antwortet DELETE mit 403

POST /api/upload

Nimmt die Datei in einer von drei Rumpfformen entgegen:

  1. multipart/form-data mit dem Feld file
  2. Base64-Text, wenn X-Encoding: base64 gesetzt ist
  3. rohe Bytes, sonst

Kopfzeilen

Kopf Bedeutung
X-Path Wohin die Datei kommt. Ohne ihn wird aus dem SHA-256 ein Pfad gebaut — dann ist die Adresse nicht mehr vorhersagbar.
X-Encoding base64, wenn der Rumpf Base64-Text ist. Ein Data-URL-Vorspann (data:image/webp;base64,) wird abgeschnitten.
X-Overwrite false verweigert das Überschreiben und antwortet mit 409. Standard ist überschreiben.
X-Mime Überschreibt die Art. Sonst entscheidet die Endung.

Antwort

{
  "url": "https://fivemanage.d4rkst3r.de/f/vehicles/adder.webp",
  "path": "vehicles/adder.webp",
  "size": 132760,
  "sha256": "36cb4ddf…",
  "mime": "image/webp",
  "replaced": false
}

Was schiefgehen kann

Antwort Grund
401 Token fehlt oder ist unbekannt
403 Der Token darf dort nicht schreiben (Präfix-Fessel)
400 Pfad unzulässig, Rumpf leer, kaputtes Base64
409 X-Overwrite: false und der Pfad ist belegt
413 größer als MAX_UPLOAD_MB (Standard 64)

Jede Fehlerantwort ist JSON mit einem Feld error und einem Satz auf Deutsch. Ein nackter 500 ohne Text ist genau der Fehler, wegen dem dieser Dienst gebaut wurde.


Aus einer FiveM-Resource

local TOKEN = 'd4rk_…'   -- im Dashboard anlegen

local function hochladen(pfad, bytes, cb)
    PerformHttpRequest('https://fivemanage.d4rkst3r.de/api/upload',
        function(status, body)
            if status ~= 200 then return cb(nil, body) end
            cb(json.decode(body).url)
        end, 'POST', B64.encode(bytes), {
            ['Authorization'] = 'Bearer ' .. TOKEN,
            ['X-Path']        = pfad,
            ['X-Encoding']    = 'base64',
            ['Content-Type']  = 'text/plain; charset=utf-8',
        })
end

Warum Base64 und nicht die rohen Bytes. PerformHttpRequest nimmt den Rumpf als Lua-Zeichenkette, und ob Nullbytes darin unverändert ankommen, hat hier niemand nachgemessen — ein PNG besteht zu gutem Teil daraus. Base64 kostet ein Drittel mehr auf der Leitung und nimmt die Frage aus dem Weg. Nachgemessen ist: Base64 kommt mit demselben SHA-256 an wie die rohen Bytes.

Warum vom Server und nicht aus der NUI. Die NUI läuft unter https, und CEF hebt jede http-Adresse selbst dorthin an. Ein Upload aus dem Fenster heraus wäre entweder Mixed Content oder ginge ins Leere.


GET /api/exists/<pfad>

Für „nur fehlende" in einem Serienlauf: eine winzige Antwort gegen 130 KB Upload.

{ "exists": true, "path": "vehicles/adder.webp",
  "url": "…", "size": 132760, "sha256": "…", "updated_at": 1786466462488 }

Drei Zustände, nicht zwei. Wer einen Netzfehler als „nicht da" durchgehen lässt, lädt bei einem Husten alles ein zweites Mal hoch. Ein Aufrufer sollte zwischen exists: false und „ich weiß es nicht" unterscheiden.


DELETE /api/media/<pfad>

Braucht einen Token mit dem Recht darf löschen.

{ "deleted": "vehicles/adder.webp" }

Löschen ist endgültig: die Datei ist von der Platte weg, und es gibt keinen Papierkorb. Die tägliche Sicherung hilft nur bis zum letzten Lauf.


Grenzen

Größte Datei 64 MB (MAX_UPLOAD_MB)
Pfadlänge 200 Zeichen, höchstens 8 Ebenen
Anmeldeversuche 5 frei, danach Sperre ab 30 s (verdoppelt bis 15 min)
Sitzung 30 Tage

Der Zwischenspeicher des Proxys

Vor dem Dienst steht Nginx Proxy Manager. Dessen assets.conf greift über eine Regel auf jede URL, die auf .webp, .png, .js, .css … endet — und legt die Antwort für 30 Minuten weg, dabei ignoriert sie unsere eigenen Kopfzeilen.

Das hatte zwei sichtbare Folgen, beide nachgemessen und beide behoben:

  • Ein überschriebenes Bild blieb bis zu 30 Minuten alt, obwohl Upload und Datenbank „fertig" sagten.
  • /api/exists/…webp wurde mit Antwort zwischengespeichert und danach auch ohne Token ausgeliefert.

Behoben durch drei Blöcke in der Custom Nginx Configuration des Proxy-Hosts:

location ^~ /api/ { proxy_cache off; include conf.d/include/proxy.conf; }
location ^~ /f/   { proxy_cache off; include conf.d/include/proxy.conf; }
location ^~ /t/   { proxy_cache off; include conf.d/include/proxy.conf; }

Das ^~ ist der ganze Trick: eine gewöhnliche Präfix-Regel verliert gegen die Regex aus assets.conf. In einem Wegwerf-Nginx nachgemessen.


Export

Im Dashboard unter API — oder direkt, mit gültiger Sitzung:

/api/dash/export?format=json      alles, was der Dienst weiß
/api/dash/export?format=csv       Semikolon und CRLF, für Excel
/api/dash/export?format=lua       fertige Tabelle Name → Adresse
/api/dash/export?format=lua&folder=vehicles

Die Lua-Fassung liest man in einer Resource als Urls.adder aus.


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