D4rkst3randClaude Opus 5 84cb3ee200 feat: Galerie fuer 900 Dateien, und ein Finder fuer Verwaiste
SORTIERUNG. Nach Pfad, Groesse, Anlage- oder Aenderungsdatum, auf- und
absteigend. Bisher gab es genau eine Reihenfolge (zuletzt geaendert), was bei
228 Dateien schon nicht mehr reicht.

Die Sortierung kommt vom Aufrufer und geht in SQL, also wird sie NIEMALS
durchgereicht, sondern gegen eine feste Liste getauscht. Nachgemessen mit
"sort=; DROP TABLE media--": faellt auf den Standard zurueck, Datenbank
unveraendert. Nach dem Pfad wird ohne Ruecksicht auf Gross- und Kleinschreibung
sortiert, sonst stuende "Adder" vor "adder" und dazwischen nichts.

ALLE TREFFER WAEHLEN. GET /media/ids liefert nur die IDs zur aktuellen
Auswahl -- ohne das braucht das Leeren eines Ordners mit 900 Bildern fuenfzehn
Seiten Klicken. Gedeckelt auf 5000, und wer daran stoesst, bekommt es GESAGT
(gekappt: true) statt still eine halbe Auswahl.

VERWAISTE. Ein Knopf zaehlt drei Arten von Abweichung: Dateien ohne Datensatz,
Datensaetze ohne Datei, Vorschauen ohne Bild. ERST ZAEHLEN, DANN FRAGEN -- die
Suche veraendert nichts.

Und das Aufraeumen geht in ZWEI Richtungen, wobei die schonende die
Voreinstellung ist: "aufnehmen" gibt Dateien ohne Datensatz einen, sie sind ja
da und werden ausgeliefert -- sie fehlen nur in der Liste. Erst "aufraeumen"
entfernt etwas, und auch dann nur Verweise auf Dateien, die es nicht mehr gibt,
und abgeleitete Vorschauen. Beides landet im Verlauf.

Am laufenden System durchgespielt: Datei am Dienst vorbei ins Volume gelegt ->
gefunden; aufgenommen -> steht in der Galerie; Datei hinter dem Ruecken
geloescht -> Datensatz ohne Datei gefunden; aufgeraeumt -> weg. Verlauf hat
beide Schritte mit user:admin.

(Der erste Versuch dieses Tests hat gelogen: Git Bash schreibt einen absoluten
Pfad in `docker exec` zu einem Windows-Pfad um -- rm suchte nach
"C:/Program Files/Git/data/...". `rm -f` schweigt dabei. Mit `sh -c` drumherum
bleibt der Pfad heil.)

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 19:10:59 +02:00

d4rk_media

Der Medien-Stack: Fivemanage Lite mit MySQL und MinIO. Ein Ablageort für alle Resourcen — Fahrzeugbilder aus d4rk_photostudio, Item-Icons, Marken, was sonst noch anfällt.

Bisher liegt das auf dem Nextcloud und wird per rclone von Hand hochgeladen. Das trägt, solange ein Mensch hochlädt. Sobald ein Script es tun soll, fehlt ein Schreibweg über HTTP — und genau den bringt Lite mit, samt Token je Resource und einer Oberfläche zum Nachsehen.


Ausprobieren, bevor es auf den Server geht

0.1.0-beta.23 ist früh. Erst auf Docker Desktop:

cp .env.example .env      # und ausfüllen, siehe unten
docker compose -f docker-compose.local.yml up -d

Wenn das trägt, dasselbe auf dem Server.


Auf dem Server, über Portainer

Portainer kann einen Stack direkt aus diesem Repo ziehen:

Stacks → Add stack → Repository

Feld Wert
Repository URL https://git.d4rkst3r.de/D4rkst3r/d4rk_media
Compose path docker-compose.yml
Environment variables die vier Geheimnisse plus PUBLIC_URL

Die Werte gehören in die Stack-Variablen, nicht in eine Datei im Repo. .env steht deshalb in .gitignore.

Wie der Reverse Proxy die Dienste erreicht

Über den Host, und das steht fertig in docker-compose.yml. Genauso laufen d4rkbot auf 3080 und cdn-files auf 8090 schon.

fivecdn.d4rkst3r.de   ->  http://host.docker.internal:9100
fivemanage.d4rkst3r.de ->  http://host.docker.internal:9101

Nicht 9000 und 8080 — die sind auf diesem Server vergeben (Portainer und nextcloud-aio). Im Container bleibt es bei 9000 und 8080; nur die Seite zum Host wandert. Kollidiert später noch etwas, sind es zwei Variablen: MINIO_HOST_PORT und LITE_HOST_PORT.

Die Ports sind an alle Adressen gebunden, nicht an 127.0.0.1. Das ist kein Versehen: NPM liegt im Standard-Bridge-Netz (172.17.0.3) und kommt über die Docker-Brücke herein, nicht über Loopback — ein an 127.0.0.1 gebundener Port nimmt diese Anfrage nicht an. Zu macht sie die Firewall, nicht die Bindung. 9100 und 9101 gehören von außen dicht; öffentlich soll nur NPM auf 80/443 sein.

Wenn der Proxy im selben Docker-Netz hängt

Dann geht es sauberer, ganz ohne offene Ports — dafür liegt docker-compose.proxynet.yml bereit. Portainer nimmt unter Compose path aber nur eine Datei; eine Ergänzung wird dort stillschweigend ignoriert. Wer diesen Weg will, führt die beiden Dateien zusammen oder startet den Stack von Hand:

docker compose -f docker-compose.yml -f docker-compose.proxynet.yml up -d

Auf diesem Server trifft das nicht zu.

Die Ports sind an alle Adressen gebunden, weil host.docker.internal auf diesem Server über die Docker-Brücke kommt und ein 127.0.0.1-Port die Anfrage nicht annähme — dieselbe Bindung, mit der d4rkbot und cdn-files schon laufen.

Damit macht die Firewall den Port zu, nicht die Bindung. 9100 und 9101 gehören von außen dicht; öffentlich erreichbar soll nur NPM auf 80 und 443 sein. Wer weiß, dass Loopback bei ihm erreicht wird, setzt BIND_ADDR=127.0.0.1.


Die vier Geheimnisse

Sie werden erzeugt, nicht irgendwo abgeholt. Das Token für die Resourcen kommt später und woanders her: aus der laufenden Lite-Oberfläche.

PowerShell — schreibt die fertige .env:

function New-Secret([int]$n){ $b = New-Object byte[] $n; [System.Security.Cryptography.RandomNumberGenerator]::Create().GetBytes($b); ($b | ForEach-Object { $_.ToString('x2') }) -join '' }
@("DB_PASSWORD=$(New-Secret 16)","MINIO_ROOT_PASSWORD=$(New-Secret 16)","API_TOKEN_HMAC_SECRET=$(New-Secret 32)","ADMIN_PASSWORD=$(New-Secret 12)","PUBLIC_URL=https://fivecdn.d4rkst3r.de","PROXY_NETWORK=web") | Set-Content -Encoding ascii .env

Zwei Fallen stecken darin, beide schon hineingetreten:

  • RandomNumberGenerator::Create() und nicht ::Fill — letzteres gibt es erst ab .NET 6, Windows PowerShell 5.1 kennt es nicht.
  • -Encoding ascii und nicht utf8 — PowerShell 5.1 schreibt sonst ein BOM voran, und dann heißt die erste Variable DB_PASSWORD.
  • Get-Random wäre die naheliegende Wahl und die falsche: es ist nicht kryptografisch sicher, und hier wird ein Token-Signaturgeheimnis erzeugt.

Bash / Linux:

printf 'DB_PASSWORD=%s
MINIO_ROOT_PASSWORD=%s
API_TOKEN_HMAC_SECRET=%s
ADMIN_PASSWORD=%s
PUBLIC_URL=https://fivecdn.d4rkst3r.de
PROXY_NETWORK=proxy
'   "$(openssl rand -hex 16)" "$(openssl rand -hex 16)"   "$(openssl rand -hex 32)" "$(openssl rand -hex 12)" > .env

PostgreSQL, nicht MySQL

0.1.0-beta.23 geht direkt in den PostgreSQL-Treiber; DB_DRIVER wird nicht ausgewertet. Eine MySQL-DSN endet deshalb in

panic: pgdriver: invalid scheme: lite

— der Treiber liest sie als URI und findet als Schema den Benutzernamen.

Die docker-compose.test.yml des Projekts zeigt MySQL, benutzt dafür aber fivemanage/lite:latest von Docker Hub, und die Reihe steht dort bei beta.16 still. Das README des Projekts hat recht: postgres://….

Das Volume heißt deshalb pgdata und nicht db — wer den Stack schon mit MySQL laufen hatte, bekommt so eine frische Ablage, statt dass PostgreSQL über ein MySQL-Verzeichnis stolpert. Das alte Volume bleibt als Waise liegen und kann weg:

docker volume rm fivemanager_db

Zwei Adressen, nicht eine

Lite spricht MinIO unter zwei verschiedenen Namen an, und beide muessen stimmen:

Variable Wert Wofuer
AWS_ENDPOINT http://minio:9000 Wie Lite die Dateien hinlegt — Containername im internen Netz
BUCKET_DOMAIN $PUBLIC_URL/media Woraus die oeffentliche Adresse gebaut wird, die Lite nach dem Upload zurueckgibt

BUCKET_DOMAIN steht nicht im README des Projekts, nur in dessen .env.template. Ohne sie kaemen Adressen zurueck, die nur innerhalb von Docker gelten — der Upload saehe erfolgreich aus, und das Bild waere von aussen nicht abrufbar.

Den Bucket legt Lite beim Start selbst an und setzt dabei die oeffentliche Leserichtlinie (pkg/storage/s3/s3.go). Es ueberspringt beides, wenn der Bucket schon existiert — deshalb legt dieser Stack ihn nicht vorher an.


Zwei Eigenheiten, die Zeit kosten

traces export: … dial tcp [::1]:4318: connect: connection refused, alle fünf Minuten. Kein Fehler: Lite schickt Tracing-Daten an einen Collector, den dieser Stack bewusst nicht mitbringt. Abschalten geht in beta.23 nichtotlpEndpoint ist eine Konstante in pkg/otel/exporter.go, ENV wählt nur zwischen TLS und unverschlüsselt. Weil die Adresse localhost ist, würde auch ein Jaeger-Container daneben nichts nützen; er müsste sich den Netzwerk- Namensraum teilen. Ignorieren.

„Create organization" tut nichts. Doch — die Organisation wird angelegt, nur geht die Oberfläche danach nicht weiter: NewOrganizationRoute.tsx ruft mutate(data) ohne onSuccess, ohne Navigation, ohne Meldung. Seite neu laden, dann findet die App sie. Wer mehrfach geklickt hat, hat mehrere.

Ein Knopf in der Oberfläche tut gar nichts. Dann steht der Grund im Container-Log, nicht auf dem Bildschirm. web/src/utils/http-util.ts wirft jeden Fehler als new Error(…) weiter, die aufrufenden Hooks prüfen aber auf err instanceof ApiError — das ist danach nie wahr, und der Fehler wird verschluckt. 401, 500 und ein falscher Rumpf sehen deshalb alle gleich aus: nichts passiert.


Was hier bewusst fehlt

ClickHouse und Jaeger. Beide stehen in der Entwicklungs-Compose des Projekts und sind für strukturiertes Logging und Tracing da. Zum Ablegen von Bildern braucht es sie nicht, und ClickHouse ist eine schwere Abhängigkeit. Nachrüsten geht jederzeit — die App findet sie über CLICKHOUSE_*.

Offene Ports in der Betriebsfassung. Nur der Reverse Proxy spricht mit der App; Datenbank und MinIO bleiben im internen Netz. Die Entwicklungs-Compose des Projekts macht 5432, 9000, 16686 und mehr auf — dort in Ordnung, hier nicht.


Herkunft

Zusammengestellt aus fivemanage/lite: dessen README.md, deployments/docker-compose.yml (Entwicklung, ohne die App) und deployments/docker-compose.test.yml (zeigt die App-Verdrahtung und dass MySQL genügt).

Nicht laufen gelassen. Rechne mit ein, zwei Anläufen — vor allem beim ersten Login und beim Bucket.

S
Description
Medien-Stack: Fivemanage Lite mit MySQL und MinIO. Ablage fuer Fahrzeugbilder, Item-Icons und Marken.
Readme
3 MiB
Languages
TypeScript 86%
PowerShell 11.8%
Python 1.1%
Dockerfile 0.6%
CSS 0.3%
Other 0.2%