D4rkst3randClaude Opus 5 65a04af8a1 fix: BUCKET_DOMAIN ergaenzt, minio-init entfernt
Zwei Funde beim Lesen von pkg/storage/s3/s3.go und der .env.template des
Projekts.

BUCKET_DOMAIN fehlte. AWS_ENDPOINT ist nur der Weg, auf dem Lite die Dateien
HINLEGT — http://minio:9000, Containername im internen Netz, und das ist
richtig so. Die oeffentliche Adresse, die Lite nach dem Upload zurueckgibt,
baut es aus BUCKET_DOMAIN. Die Variable steht nicht im README des Projekts,
nur in dessen .env.template (BUCKET_DOMAIN=http://localhost:9000/lite-dev,
also Endpunkt plus Bucket). Ohne sie waere jeder Upload scheinbar geglueckt
und das Bild von aussen nicht abrufbar — ein Fehler, der erst im Handy
auffaellt und dort nach einem CDN-Problem aussieht.

minio-init faellt weg, und zwar nicht nur als Ballast: Lite legt den Bucket
beim Start selbst an und setzt dabei die oeffentliche Leserichtlinie. Es
ueberspringt beides, wenn der Bucket schon existiert ("already exists.
skipping creation and policy application"). Mein Init-Container kam ihm zuvor
und haette damit genau die Richtlinie verhindert, die er ersetzen sollte. Dass
es trotzdem funktioniert haette — mc anonymous set download tut dasselbe —
macht es nicht besser, sondern nur unauffaelliger.

AWS_REGION folgt jetzt deren Vorlage (eu-west-1 statt auto). Fuer MinIO ist
sie gleichgueltig, das SDK verlangt aber eine.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 14:50:52 +02:00

d4rk_media

Der Medien-Stack: Fivemanage Lite mit MySQL und MinIO. Ein Ablageort für alle Resourcen — Fahrzeugbilder aus d4rk_photostudio, Item-Icons, Marken, was sonst noch anfällt.

Bisher liegt das auf dem Nextcloud und wird per rclone von Hand hochgeladen. Das trägt, solange ein Mensch hochlädt. Sobald ein Script es tun soll, fehlt ein Schreibweg über HTTP — und genau den bringt Lite mit, samt Token je Resource und einer Oberfläche zum Nachsehen.


Ausprobieren, bevor es auf den Server geht

0.1.0-beta.23 ist früh. Erst auf Docker Desktop:

cp .env.example .env      # und ausfüllen, siehe unten
docker compose -f docker-compose.local.yml up -d

Wenn das trägt, dasselbe auf dem Server.


Auf dem Server, über Portainer

Portainer kann einen Stack direkt aus diesem Repo ziehen:

Stacks → Add stack → Repository

Feld Wert
Repository URL https://git.d4rkst3r.de/D4rkst3r/d4rk_media
Compose path docker-compose.yml
Environment variables die vier Geheimnisse plus PUBLIC_URL

Die Werte gehören in die Stack-Variablen, nicht in eine Datei im Repo. .env steht deshalb in .gitignore.

Wie der Reverse Proxy die Dienste erreicht

docker-compose.yml allein ist von außen nicht erreichbar — das ist Absicht. Wie der Proxy die Dienste findet, hängt am Aufbau, also wählst du eine Ergänzung dazu. In Portainer beide Pfade unter Compose path, mit Komma:

A · Der Proxy hängt im selben Docker-Netz — der sauberere Weg, kein Port muss offen sein.

docker-compose.yml,docker-compose.proxynet.yml

Dazu PROXY_NETWORK auf den Namen des Netzes setzen, in dem der Proxy hängt. Welches das ist, zeigt Portainer unter Networks oder:

docker network ls
docker network inspect <name>      # zeigt die Mitglieder

Auf diesem Server ist es nicht so: der NPM-Container hat 172.17.0.3 und liegt damit im Standard-Bridge-Netz, nicht in web. Hier gilt Weg B.

fivecdn.d4rkst3r.de  ->  http://minio:9000
<oberfläche>         ->  http://lite:8080

B · Der Proxy erreicht die Dienste über den Hostdas ist hier der Fall. So laufen d4rkbot auf 3080 und cdn-files auf 8090 schon.

docker-compose.yml,docker-compose.hostports.yml
fivecdn.d4rkst3r.de  ->  http://host.docker.internal:9100
<oberfläche>         ->  http://host.docker.internal:9101

Nicht 9000 und 8080 — die sind auf diesem Server vergeben (Portainer und nextcloud-aio). Im Container bleibt es bei 9000 und 8080; nur die Seite zum Host wandert. Kollidiert später noch etwas, sind es zwei Variablen: MINIO_HOST_PORT und LITE_HOST_PORT.

Die Ports sind an alle Adressen gebunden, weil host.docker.internal auf diesem Server über die Docker-Brücke kommt und ein 127.0.0.1-Port die Anfrage nicht annähme — dieselbe Bindung, mit der d4rkbot und cdn-files schon laufen.

Damit macht die Firewall den Port zu, nicht die Bindung. 9100 und 9101 gehören von außen dicht; öffentlich erreichbar soll nur NPM auf 80 und 443 sein. Wer weiß, dass Loopback bei ihm erreicht wird, setzt BIND_ADDR=127.0.0.1.


Die vier Geheimnisse

Sie werden erzeugt, nicht irgendwo abgeholt. Das Token für die Resourcen kommt später und woanders her: aus der laufenden Lite-Oberfläche.

PowerShell — schreibt die fertige .env:

function New-Secret([int]$n){ $b = New-Object byte[] $n; [System.Security.Cryptography.RandomNumberGenerator]::Create().GetBytes($b); ($b | ForEach-Object { $_.ToString('x2') }) -join '' }
@("DB_PASSWORD=$(New-Secret 16)","MINIO_ROOT_PASSWORD=$(New-Secret 16)","API_TOKEN_HMAC_SECRET=$(New-Secret 32)","ADMIN_PASSWORD=$(New-Secret 12)","PUBLIC_URL=https://fivecdn.d4rkst3r.de","PROXY_NETWORK=web") | Set-Content -Encoding ascii .env

Zwei Fallen stecken darin, beide schon hineingetreten:

  • RandomNumberGenerator::Create() und nicht ::Fill — letzteres gibt es erst ab .NET 6, Windows PowerShell 5.1 kennt es nicht.
  • -Encoding ascii und nicht utf8 — PowerShell 5.1 schreibt sonst ein BOM voran, und dann heißt die erste Variable DB_PASSWORD.
  • Get-Random wäre die naheliegende Wahl und die falsche: es ist nicht kryptografisch sicher, und hier wird ein Token-Signaturgeheimnis erzeugt.

Bash / Linux:

printf 'DB_PASSWORD=%s
MINIO_ROOT_PASSWORD=%s
API_TOKEN_HMAC_SECRET=%s
ADMIN_PASSWORD=%s
PUBLIC_URL=https://fivecdn.d4rkst3r.de
PROXY_NETWORK=proxy
'   "$(openssl rand -hex 16)" "$(openssl rand -hex 16)"   "$(openssl rand -hex 32)" "$(openssl rand -hex 12)" > .env

PostgreSQL, nicht MySQL

0.1.0-beta.23 geht direkt in den PostgreSQL-Treiber; DB_DRIVER wird nicht ausgewertet. Eine MySQL-DSN endet deshalb in

panic: pgdriver: invalid scheme: lite

— der Treiber liest sie als URI und findet als Schema den Benutzernamen.

Die docker-compose.test.yml des Projekts zeigt MySQL, benutzt dafür aber fivemanage/lite:latest von Docker Hub, und die Reihe steht dort bei beta.16 still. Das README des Projekts hat recht: postgres://….

Das Volume heißt deshalb pgdata und nicht db — wer den Stack schon mit MySQL laufen hatte, bekommt so eine frische Ablage, statt dass PostgreSQL über ein MySQL-Verzeichnis stolpert. Das alte Volume bleibt als Waise liegen und kann weg:

docker volume rm fivemanager_db

Zwei Adressen, nicht eine

Lite spricht MinIO unter zwei verschiedenen Namen an, und beide muessen stimmen:

Variable Wert Wofuer
AWS_ENDPOINT http://minio:9000 Wie Lite die Dateien hinlegt — Containername im internen Netz
BUCKET_DOMAIN $PUBLIC_URL/media Woraus die oeffentliche Adresse gebaut wird, die Lite nach dem Upload zurueckgibt

BUCKET_DOMAIN steht nicht im README des Projekts, nur in dessen .env.template. Ohne sie kaemen Adressen zurueck, die nur innerhalb von Docker gelten — der Upload saehe erfolgreich aus, und das Bild waere von aussen nicht abrufbar.

Den Bucket legt Lite beim Start selbst an und setzt dabei die oeffentliche Leserichtlinie (pkg/storage/s3/s3.go). Es ueberspringt beides, wenn der Bucket schon existiert — deshalb legt dieser Stack ihn nicht vorher an.


Was hier bewusst fehlt

ClickHouse und Jaeger. Beide stehen in der Entwicklungs-Compose des Projekts und sind für strukturiertes Logging und Tracing da. Zum Ablegen von Bildern braucht es sie nicht, und ClickHouse ist eine schwere Abhängigkeit. Nachrüsten geht jederzeit — die App findet sie über CLICKHOUSE_*.

Offene Ports in der Betriebsfassung. Nur der Reverse Proxy spricht mit der App; Datenbank und MinIO bleiben im internen Netz. Die Entwicklungs-Compose des Projekts macht 5432, 9000, 16686 und mehr auf — dort in Ordnung, hier nicht.


Herkunft

Zusammengestellt aus fivemanage/lite: dessen README.md, deployments/docker-compose.yml (Entwicklung, ohne die App) und deployments/docker-compose.test.yml (zeigt die App-Verdrahtung und dass MySQL genügt).

Nicht laufen gelassen. Rechne mit ein, zwei Anläufen — vor allem beim ersten Login und beim Bucket.

S
Description
Medien-Stack: Fivemanage Lite mit MySQL und MinIO. Ablage fuer Fahrzeugbilder, Item-Icons und Marken.
Readme
3 MiB
Languages
TypeScript 86%
PowerShell 11.8%
Python 1.1%
Dockerfile 0.6%
CSS 0.3%
Other 0.2%