/health gab es und bleibt, wie es ist: app.get('/health', c => c.json({ok:true})).
Diese Zeile beweist genau eines -- der Prozess nimmt Anfragen an. Daran haengt
der HEALTHCHECK des Containers, und DORT ist billig richtig: eine schwere
Pruefung, die bei einer langsamen Platte einmal ausfaellt, liesse Docker den
Container neu starten, also genau dann, wenn er unter Last steht.
Fuer eine Statusseite ist das zu duenn -- sie stuende auf Gruen, waehrend die
Platte voll ist und kein Upload mehr angenommen wird.
/status sieht deshalb wirklich nach: Datenbank (eine echte Abfrage, nicht "die
Datei ist da"), Platte (schreiben UND wieder loeschen, der einzige Beweis),
Ausliefern (eine zufaellige Datei aus der Datenbank auf der Platte nachmessen),
Bestand, Platz und Sicherung. 200 wenn der Dienst sein Geschaeft tut, 503 wenn
nicht; ?streng=1 laesst auch eine Beeintraechtigung rot werden -- WELCHES von
beiden richtig ist, weiss nur, wer die Statusseite betreibt.
Oeffentlich, aber wortkarg: keine Dateizahlen, Groessen, Pfade, Tokennamen,
Benutzer. Und mit einer Zehn-Sekunden-Bremse -- ein oeffentlicher Endpunkt, der
auf die Platte schreibt, waere sonst ein Verstaerker.
UND DABEI FIEL EIN FEHLER IN MEINEM EIGENEN ZURUECKSPIEL-SKRIPT AUF.
Der harte Weg sollte an einem Wegwerf-Container geprueft werden. Der traf
zufaellig auf ein GEBRAUCHTES Volume, und die Zahlen waren eindeutig:
media.db aus dem Archiv, mit altem WAL daneben : 0 Zeilen
dieselbe Datei ohne die beiden Begleiter : 4452 Zeilen
Dateien auf der Platte : 4452
zurueckspielen.ps1 entfernte media.db, aber NICHT media.db-wal und
media.db-shm. Die liegen bei einem echten Zurueckspielen immer da -- der
laufende Dienst arbeitet im WAL-Modus. SQLite spielt das WAL der ALTEN
Datenbank ueber die NEUE, und heraus kommt der schlimmste denkbare Zustand: der
Dienst kommt hoch, /health ist gruen, die Mediathek ist leer, waehrend alle
Dateien danebenliegen.
Drei Konsequenzen:
1. Die Aufraeumzeile steht jetzt an EINER Stelle und nimmt media.db-wal,
media.db-shm und *.tmp mit. Uebung und Ernstfall fahren denselben Befehl --
zwei Fassungen waeren zwei, von denen die geuebte die harmlosere ist.
2. Die Uebung TAEUSCHT JETZT EINE BESTEHENDE INSTALLATION VOR, bevor sie
zurueckspielt: Container starten, warten bis media.db-wal daliegt, stoppen,
und erst dann einspielen. In ein leeres Volume zu spielen probt den Fall,
der nie eintritt.
3. /status erkennt den Zustand selbst -- "kein Eintrag in der Datenbank, aber
Dateien auf der Platte". Am kaputten Container gemessen:
/health sagt: HTTP 200
/status sagt: HTTP 503
Der geuebte Lauf danach, ueber eine vorgetaeuschte Installation:
im Volume liegt jetzt: files media.db media.db-shm media.db-wal
4452 Medieneintraege, 4452 Dateien -- gleich viele
ok items/shushi.png · items/weedbud_1.png · items/cc-castella.png
Die Uebung ist bestanden.
Gefunden beim Ueben und nicht im Ernstfall. Genau dafuer gibt es sie.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
406 lines
14 KiB
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406 lines
14 KiB
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# Die API von d4rk_media
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Diese Seite ist für den Fall geschrieben, dass jemand ein Skript anbindet und
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etwas nicht tut, was es soll. Sie nennt deshalb nicht nur die Endpunkte,
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sondern auch **was schiefgehen kann und wie die Antwort dann aussieht**.
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Der Dienst läuft unter `https://fivemanage.d4rkst3r.de`. Dateien liegen darunter
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unter `/f/`.
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## Der Grundsatz: der Pfad ist der Schlüssel
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`vehicles/adder.webp` bleibt `vehicles/adder.webp`. Die öffentliche Adresse
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entsteht daraus, indem der Ursprung davorgesetzt wird:
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```
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vehicles/adder.webp → https://fivemanage.d4rkst3r.de/f/vehicles/adder.webp
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```
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Deshalb kann die Vorlage in einem Handy-Skript schlicht `{model}.webp` lauten.
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**Die Adressen stehen nirgends in der Datenbank** — sie werden bei jeder
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Antwort neu gebaut. Ein Umzug auf einen anderen Namen ist eine geänderte
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Variable, kein Datenbankeingriff.
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### Erlaubte Pfade
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Jeder Teil zwischen den Schrägstrichen muss mit einem **Buchstaben oder einer
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Ziffer** beginnen; danach sind zusätzlich Punkt, Strich und Unterstrich
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erlaubt. Höchstens 8 Ebenen, höchstens 200 Zeichen.
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Damit sind `..`, versteckte Dateien und alles mit Backslash von vornherein
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draußen. Was nicht passt, wird **abgelehnt und nicht zurechtgebogen** — sonst
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läge eine Datei unter einem anderen Namen als dem, den der Aufrufer erwartet,
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und niemand merkte es, bis das Bild fehlt.
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> Ein führender Unterstrich fällt durch. Das ist kein erfundener Fall: das
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> Fotostudio legt seine Leerbilder als `_plate` ab.
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### Groß- und Kleinschreibung
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Was über das Dashboard oder ein Werkzeug hochgeladen wird, kommt **klein**
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an: `WEAPON_SMG.png` liegt als `weapon_smg.png`. Der Grund ist, dass ein Name
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zu einer Adresse wird und Adressen sich nicht auf die Schreibweise eines
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Dateisystems verlassen sollen.
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Für ein Skript heißt das: **die Vorlage arbeitet mit Kleinbuchstaben.**
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```lua
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local url = ('https://fivemanage.d4rkst3r.de/f/items/%s.png'):format(item:lower())
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```
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Über `/api/upload` mit eigenem `X-Path` gilt das nicht — dort steht der Pfad
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so, wie er geschickt wird.
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## Dieselbe Adresse, zwei Fassungen
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Neben jedem PNG und JPEG kann eine **WebP-Fassung** liegen. Ausgeliefert wird
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sie unter **derselben Adresse** — welche der beiden kommt, entscheidet die
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Kopfzeile `Accept` des Aufrufers:
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```
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Accept: …image/webp… → Content-Type: image/webp (klein)
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kein Accept → Content-Type: image/png (das Original)
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```
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Nachgemessen an `probe/probe-webp.png`: 6448 Bytes für `curl`, 2758 Bytes für
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einen Browser. **Für ein Skript ändert sich nichts** — Lua schickt kein
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`Accept: image/webp` und bekommt weiterhin Byte für Byte das Original.
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Zwei Dinge, die daran hängen:
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- Die Antwort trägt `Vary: Accept`. Ohne die Zeile legte ein Zwischenspeicher
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die WebP-Fassung für alle ab, auch für die, die sie nicht lesen können.
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|
- Die beiden Fassungen haben **verschiedene ETags** (die WebP-Fassung endet auf
|
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`-w`). Sonst bekäme jemand auf seinen `If-None-Match` hin ein 304 für das
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falsche Bild.
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Erzeugt werden die Fassungen beim Hochladen; für alles, was vorher schon da
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war, gibt es im Dashboard unter **Speicher → Wartung** den Knopf
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„Sparsame Fassungen erzeugen". Wo WebP nicht kleiner ausfällt, entsteht keine —
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dann bleibt es beim Original.
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---
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## Umziehen von Fivemanage — ohne Lua anzufassen
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Auf einem laufenden Server stecken die Fivemanage-Aufrufe in einem Dutzend
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Ressourcen: Kamera, Handy, MDT, Fahrzeugstudio. Sie alle umzuschreiben heißt,
|
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fremde Skripte anzufassen — und beim nächsten Update wieder.
|
|
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**Der Dienst spricht deshalb ihre Sprache.** Der Umzug ist eine Zeile je Skript:
|
|
`api.fivemanage.com` → `fivemanage.d4rkst3r.de`. Der Schlüssel bleibt derselbe
|
|
Kopf, die Antwort dieselbe Form. Als Schlüssel setzt du einen **Token dieses
|
|
Dienstes** ein.
|
|
|
|
| Fivemanage | hier | Feld | Antwort |
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|---|---|---|---|
|
|
| `POST /api/image` | ✅ gleich | `image` (oder `file`) | `{ "url": …, "id": …, "path": … }` |
|
|
| `POST /api/video` | ✅ gleich | `video` | dito |
|
|
| `POST /api/audio` | ✅ gleich | `audio` | dito |
|
|
| `POST /api/v3/file` | ✅ gleich | `file`, `path?`, `filename?` | `{ "status": "ok", "data": { "id", "url" } }` |
|
|
|
|
Der Schlüssel steht **nackt** im `Authorization`-Kopf, ohne `Bearer` — genau so
|
|
wie bei Fivemanage. `Bearer …` geht weiterhin auch.
|
|
|
|
```lua
|
|
-- vorher
|
|
exports['screenshot-basic']:requestScreenshotUpload(
|
|
'https://api.fivemanage.com/api/image', 'image',
|
|
{ headers = { Authorization = apiKey } }, cb)
|
|
|
|
-- nachher — eine Zeile
|
|
exports['screenshot-basic']:requestScreenshotUpload(
|
|
'https://fivemanage.d4rkst3r.de/api/image', 'image',
|
|
{ headers = { Authorization = apiKey } }, cb)
|
|
```
|
|
|
|
**Wo die Dateien landen:** unter dem Präfix des Tokens (sonst `uploads/`), mit
|
|
dem Anfang des SHA-256 im Namen — `screenshots/shot-841814b4089b.png`. Das ist
|
|
Absicht: Bildschirmfotos heißen alle `screenshot.png`, und ohne eigenen Namen
|
|
je Aufruf überschriebe das zweite das erste. Gleicher Inhalt ergibt denselben
|
|
Namen, verschiedener Inhalt einen anderen — dieselbe Eigenschaft, die
|
|
Fivemanages ID auch hat.
|
|
|
|
**Was NICHT übernommen wird:** `metadata` wird angenommen und ignoriert (es gibt
|
|
hier keine Spielerdaten an einer Datei), `retentionExempt` ebenso — dieser
|
|
Dienst löscht nichts von selbst. Presigned URLs gibt es nicht: der Upload geht
|
|
direkt hierher.
|
|
|
|
> Beide Formen sind **aus echtem Code abgelesen**, nicht geraten:
|
|
> [fivemanage/sdk](https://github.com/fivemanage/sdk) für v3 und
|
|
> [Awleks/Devm-Camera](https://github.com/Awleks/Devm-Camera) für den älteren
|
|
> Weg über `screenshot-basic`.
|
|
|
|
---
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|
|
|
## Für eine Statusseite
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|
|
|
Zwei Adressen, beide öffentlich, beide ohne Anmeldung — und sie beantworten
|
|
**verschiedene** Fragen.
|
|
|
|
```
|
|
GET /health -> 200 {"ok":true}
|
|
GET /status -> 200 | 503 mit Begründung
|
|
```
|
|
|
|
`/health` beweist genau eines: **der Prozess nimmt Anfragen an.** Daran hängt
|
|
auch der `HEALTHCHECK` des Containers, und dort ist eine billige Prüfung
|
|
richtig — eine schwere, die bei einer langsamen Platte einmal ausfällt, ließe
|
|
Docker den Container neu starten, also genau dann, wenn er unter Last steht.
|
|
|
|
`/status` sieht wirklich nach:
|
|
|
|
| Prüfung | wie |
|
|
|---|---|
|
|
| `datenbank` | eine echte Abfrage gegen eine echte Tabelle |
|
|
| `platte` | schreiben **und wieder löschen** — der einzige Beweis |
|
|
| `ausliefern` | eine zufällige Datei aus der Datenbank auf der Platte nachmessen |
|
|
| `bestand` | kein Eintrag, aber Dateien da? Dann stimmt etwas nicht |
|
|
| `platz` | ab 95 % belegt |
|
|
| `sicherung` | älter als 26 Stunden oder fehlgeschlagen |
|
|
|
|
```json
|
|
{ "dienst": "d4rk_media", "ok": true, "stand": "gesund", "seit": 4271,
|
|
"pruefungen": [ { "was": "datenbank", "ok": true }, … ] }
|
|
```
|
|
|
|
**Zwei Stufen, und der Unterschied ist der zwischen „tut es nicht" und „braucht
|
|
Aufmerksamkeit".** Datenbank, Platte, Ausliefern und Bestand sind das Geschäft
|
|
dieses Dienstes — fällt eines aus, ist er `gestoert` und die Antwort ist
|
|
**503**. Eine alte Sicherung oder eine volle Platte machen ihn
|
|
`beeintraechtigt`: er liefert weiter aus, die Antwort bleibt **200**.
|
|
|
|
Wer auch das rot haben will, hängt `?streng=1` an — dann gibt alles außer
|
|
`gesund` eine 503.
|
|
|
|
### In Uptime Kuma
|
|
|
|
```
|
|
Dienst läuft https://fivemanage.d4rkst3r.de/status
|
|
Braucht Pflege https://fivemanage.d4rkst3r.de/status?streng=1
|
|
```
|
|
|
|
> **Warum `bestand` dabei ist.** Nachgemessen an genau diesem Dienst: wird eine
|
|
> Sicherung zurückgespielt, ohne `media.db-wal` daneben zu entfernen, spielt
|
|
> SQLite das WAL der **alten** Datenbank über die neue. Ergebnis: 0 Einträge,
|
|
> während 4452 Dateien danebenliegen. Der Dienst kommt hoch, `/health` ist
|
|
> grün, die Mediathek ist leer.
|
|
>
|
|
> ```
|
|
> /health sagt: HTTP 200
|
|
> /status sagt: HTTP 503 kein Eintrag in der Datenbank, aber Dateien auf der Platte
|
|
> ```
|
|
|
|
Was **nicht** hinausgeht: Dateizahlen, Größen, Pfade, Tokennamen, Benutzer. Die
|
|
einzige Zahl ist die Laufzeit in Sekunden.
|
|
|
|
---
|
|
|
|
## Anmeldung: Token
|
|
|
|
Alle Skript-Wege brauchen einen Token im Kopf:
|
|
|
|
```
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|
Authorization: Bearer d4rk_…
|
|
```
|
|
|
|
Tokens werden im Dashboard angelegt. Der Klartext wird **genau einmal** gezeigt
|
|
— danach steht nur noch sein Hash in der Datenbank, und auch der Dienst kann
|
|
ihn nicht mehr herausgeben.
|
|
|
|
Ein Token kann zwei Fesseln haben:
|
|
|
|
| Fessel | Wirkung |
|
|
|---|---|
|
|
| Präfix | darf nur unterhalb dieses Pfades schreiben, z. B. `vehicles/` |
|
|
| darf löschen | ohne dieses Recht antwortet `DELETE` mit 403 |
|
|
|
|
---
|
|
|
|
## POST /api/upload
|
|
|
|
Nimmt die Datei in einer von **drei Rumpfformen** entgegen:
|
|
|
|
1. `multipart/form-data` mit dem Feld `file`
|
|
2. Base64-Text, wenn `X-Encoding: base64` gesetzt ist
|
|
3. rohe Bytes, sonst
|
|
|
|
### Kopfzeilen
|
|
|
|
| Kopf | Bedeutung |
|
|
|---|---|
|
|
| `X-Path` | Wohin die Datei kommt. **Ohne ihn** wird aus dem SHA-256 ein Pfad gebaut — dann ist die Adresse nicht mehr vorhersagbar. |
|
|
| `X-Encoding` | `base64`, wenn der Rumpf Base64-Text ist. Ein Data-URL-Vorspann (`data:image/webp;base64,`) wird abgeschnitten. |
|
|
| `X-Overwrite` | `false` verweigert das Überschreiben und antwortet mit 409. Standard ist überschreiben. |
|
|
| `X-Mime` | Überschreibt die Art. Sonst entscheidet die Endung. |
|
|
|
|
### Antwort
|
|
|
|
```json
|
|
{
|
|
"url": "https://fivemanage.d4rkst3r.de/f/vehicles/adder.webp",
|
|
"path": "vehicles/adder.webp",
|
|
"size": 132760,
|
|
"sha256": "36cb4ddf…",
|
|
"mime": "image/webp",
|
|
"replaced": false
|
|
}
|
|
```
|
|
|
|
### Was schiefgehen kann
|
|
|
|
| Antwort | Grund |
|
|
|---|---|
|
|
| 401 | Token fehlt oder ist unbekannt |
|
|
| 403 | Der Token darf dort nicht schreiben (Präfix-Fessel) |
|
|
| 400 | Pfad unzulässig, Rumpf leer, kaputtes Base64 |
|
|
| 409 | `X-Overwrite: false` und der Pfad ist belegt |
|
|
| 413 | größer als `MAX_UPLOAD_MB` (Standard 64) |
|
|
|
|
Jede Fehlerantwort ist JSON mit einem Feld `error` und einem **Satz auf
|
|
Deutsch**. Ein nackter 500 ohne Text ist genau der Fehler, wegen dem dieser
|
|
Dienst gebaut wurde.
|
|
|
|
---
|
|
|
|
## Aus einer FiveM-Resource
|
|
|
|
```lua
|
|
local TOKEN = 'd4rk_…' -- im Dashboard anlegen
|
|
|
|
local function hochladen(pfad, bytes, cb)
|
|
PerformHttpRequest('https://fivemanage.d4rkst3r.de/api/upload',
|
|
function(status, body)
|
|
if status ~= 200 then return cb(nil, body) end
|
|
cb(json.decode(body).url)
|
|
end, 'POST', B64.encode(bytes), {
|
|
['Authorization'] = 'Bearer ' .. TOKEN,
|
|
['X-Path'] = pfad,
|
|
['X-Encoding'] = 'base64',
|
|
['Content-Type'] = 'text/plain; charset=utf-8',
|
|
})
|
|
end
|
|
```
|
|
|
|
**Warum Base64 und nicht die rohen Bytes.** `PerformHttpRequest` nimmt den
|
|
Rumpf als Lua-Zeichenkette, und ob Nullbytes darin unverändert ankommen, hat
|
|
hier niemand nachgemessen — ein PNG besteht zu gutem Teil daraus. Base64 kostet
|
|
ein Drittel mehr auf der Leitung und nimmt die Frage aus dem Weg. Nachgemessen
|
|
ist: Base64 kommt mit demselben SHA-256 an wie die rohen Bytes.
|
|
|
|
**Warum vom Server und nicht aus der NUI.** Die NUI läuft unter `https`, und
|
|
CEF hebt jede `http`-Adresse selbst dorthin an. Ein Upload aus dem Fenster
|
|
heraus wäre entweder Mixed Content oder ginge ins Leere.
|
|
|
|
---
|
|
|
|
## GET /api/exists?pfad=<pfad>
|
|
|
|
Für „nur fehlende" in einem Serienlauf: eine winzige Antwort gegen 130 KB
|
|
Upload.
|
|
|
|
> **Diese Form und nicht mehr `/api/exists/<pfad>`** — der Grund ist
|
|
> nachgemessen und unangenehm. Die alte Form endet auf `.webp`, und Nginx
|
|
> Proxy Managers `assets.conf` greift auf **jede** URL mit Bildendung:
|
|
>
|
|
> ```nginx
|
|
> location ~* ^.*\.(css|js|jpe?g|gif|png|webp|...)$ {
|
|
> proxy_cache public-cache;
|
|
> proxy_ignore_headers Set-Cookie Cache-Control Expires ...;
|
|
> proxy_cache_valid any 30m;
|
|
> }
|
|
> ```
|
|
>
|
|
> Der Proxy legt die berechtigte Antwort weg und liefert sie danach **an jeden
|
|
> aus, auch ohne Token** — gemessen: 200 mit voller Auskunft, `Authorization`
|
|
> gar nicht gesetzt. Unser eigenes `Cache-Control` hilft nicht,
|
|
> `proxy_ignore_headers` wirft es weg. Und es geht auch andersherum: landet
|
|
> zuerst ein `401` im Zwischenspeicher, bekommen ihn 30 Minuten lang alle.
|
|
>
|
|
> Die Abfrageform endet nie auf eine Bildendung und ist deshalb **von sich aus**
|
|
> dicht — ohne von einer Zeile in einer fremden Oberfläche abzuhängen. Die alte
|
|
> Form bleibt, weil Skripte sie benutzen; neu gebaut wird mit dieser.
|
|
|
|
```json
|
|
{ "exists": true, "path": "vehicles/adder.webp",
|
|
"url": "…", "size": 132760, "sha256": "…", "updated_at": 1786466462488 }
|
|
```
|
|
|
|
> **Drei Zustände, nicht zwei.** Wer einen Netzfehler als „nicht da" durchgehen
|
|
> lässt, lädt bei einem Husten alles ein zweites Mal hoch. Ein Aufrufer sollte
|
|
> zwischen `exists: false` und „ich weiß es nicht" unterscheiden.
|
|
|
|
---
|
|
|
|
## DELETE /api/media/<pfad>
|
|
|
|
Braucht einen Token mit dem Recht **darf löschen**.
|
|
|
|
```json
|
|
{ "deleted": "vehicles/adder.webp" }
|
|
```
|
|
|
|
Löschen ist endgültig: die Datei ist von der Platte weg, und es gibt keinen
|
|
Papierkorb. Die tägliche Sicherung hilft nur bis zum letzten Lauf.
|
|
|
|
---
|
|
|
|
## Grenzen
|
|
|
|
| | |
|
|
|---|---|
|
|
| Größte Datei | 64 MB (`MAX_UPLOAD_MB`) |
|
|
| Pfadlänge | 200 Zeichen, höchstens 8 Ebenen |
|
|
| Anmeldeversuche | 5 frei, danach Sperre ab 30 s (verdoppelt bis 15 min) |
|
|
| Sitzung | 30 Tage |
|
|
|
|
---
|
|
|
|
## Der Zwischenspeicher des Proxys
|
|
|
|
Vor dem Dienst steht Nginx Proxy Manager. Dessen `assets.conf` greift über eine
|
|
Regel auf **jede URL, die auf `.webp`, `.png`, `.js`, `.css` … endet** — und
|
|
legt die Antwort für 30 Minuten weg, dabei ignoriert sie unsere eigenen
|
|
Kopfzeilen.
|
|
|
|
Das hatte zwei sichtbare Folgen, beide nachgemessen und beide behoben:
|
|
|
|
- Ein **überschriebenes Bild** blieb bis zu 30 Minuten alt, obwohl Upload und
|
|
Datenbank „fertig" sagten.
|
|
- `/api/exists/…webp` wurde mit Antwort zwischengespeichert und danach **auch
|
|
ohne Token** ausgeliefert.
|
|
|
|
Behoben durch drei Blöcke in der *Custom Nginx Configuration* des Proxy-Hosts:
|
|
|
|
```nginx
|
|
location ^~ /api/ { proxy_cache off; include conf.d/include/proxy.conf; }
|
|
location ^~ /f/ { proxy_cache off; include conf.d/include/proxy.conf; }
|
|
location ^~ /t/ { proxy_cache off; include conf.d/include/proxy.conf; }
|
|
```
|
|
|
|
Das `^~` ist der ganze Trick: eine gewöhnliche Präfix-Regel **verliert** gegen
|
|
die Regex aus `assets.conf`. In einem Wegwerf-Nginx nachgemessen.
|
|
|
|
---
|
|
|
|
## Export
|
|
|
|
Im Dashboard unter **API** — oder direkt, mit gültiger Sitzung:
|
|
|
|
```
|
|
/api/dash/export?format=json alles, was der Dienst weiß
|
|
/api/dash/export?format=csv Semikolon und CRLF, für Excel
|
|
/api/dash/export?format=lua fertige Tabelle Name → Adresse
|
|
/api/dash/export?format=lua&folder=vehicles
|
|
```
|
|
|
|
Die Lua-Fassung liest man in einer Resource als `Urls.adder` aus.
|
|
|
|
---
|
|
|
|
*Diese Seite wird aus `docs/` im Repo erzeugt — Änderungen hier gehen beim nächsten Lauf verloren.*
|