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d4rk_media/docs/API.md
T
D4rkst3randClaude Opus 5 28404b78c2 feat: Code mit Farbe, Anleitung im Repo, Galerie mit Seitengroesse
CODE MIT FARBE, ohne Bibliothek. Ein Hervorheber wie highlight.js wiegt mehr
als diese ganze Oberflaeche und kann fuenfzig Sprachen, von denen hier drei
vorkommen. Was Code lesbar macht, sind drei Unterscheidungen -- Kommentar,
Zeichenkette, Schluesselwort. Der Rest ist Zierde. Also ein Tokenizer in einem
Ausdruck, der seine Grenzen kennt: verschachtelte Sonderfaelle faerbt er
falsch, und bei zehn Zeilen Beispiel ist das der richtige Tausch.

DIE ANLEITUNG liegt als docs/API.md IM REPO und damit unter Versionskontrolle,
statt nur im Wiki zu stehen, wo niemand sieht, wann sie zuletzt stimmte. Sie
nennt nicht nur die Endpunkte, sondern was schiefgehen kann und wie die Antwort
dann aussieht -- samt der beiden Proxy-Fallen, die uns heute begegnet sind.

Das Gitea-Wiki gibt es noch NICHT: Gitea legt das Wiki-Repo erst an, wenn die
erste Seite ueber die Oberflaeche erstellt wird (davor antwortet der Klon mit
500). Die API-Seite verlinkt es trotzdem schon -- und sobald es existiert,
schiebt ein Befehl docs/API.md hinein.

GALERIE: die Seitengroesse ist waehlbar (30/60/120/200 statt fester 60), und
die Ordnerspalte rueckt ab 1536 px nach LINKS AUS dem Hauptbereich heraus --
15rem Spalte plus 1rem Abstand sind genau die 16rem, um die dort nach links
gezogen wird. Damit steht das Raster auf derselben Breite wie jede andere
Seite, statt um die Spaltenbreite schmaler zu sein. Darunter stapelt es wie
bisher; auf einem 1280er Schirm gaebe es keinen Rand, in den etwas ruecken
koennte.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 20:05:35 +02:00

6.9 KiB

Die API von d4rk_media

Diese Seite ist für den Fall geschrieben, dass jemand ein Skript anbindet und etwas nicht tut, was es soll. Sie nennt deshalb nicht nur die Endpunkte, sondern auch was schiefgehen kann und wie die Antwort dann aussieht.

Der Dienst läuft unter https://fivemanage.d4rkst3r.de. Dateien liegen darunter unter /f/.


Der Grundsatz: der Pfad ist der Schlüssel

vehicles/adder.webp bleibt vehicles/adder.webp. Die öffentliche Adresse entsteht daraus, indem der Ursprung davorgesetzt wird:

vehicles/adder.webp   →   https://fivemanage.d4rkst3r.de/f/vehicles/adder.webp

Deshalb kann die Vorlage in einem Handy-Skript schlicht {model}.webp lauten. Die Adressen stehen nirgends in der Datenbank — sie werden bei jeder Antwort neu gebaut. Ein Umzug auf einen anderen Namen ist eine geänderte Variable, kein Datenbankeingriff.

Erlaubte Pfade

Jeder Teil zwischen den Schrägstrichen muss mit einem Buchstaben oder einer Ziffer beginnen; danach sind zusätzlich Punkt, Strich und Unterstrich erlaubt. Höchstens 8 Ebenen, höchstens 200 Zeichen.

Damit sind .., versteckte Dateien und alles mit Backslash von vornherein draußen. Was nicht passt, wird abgelehnt und nicht zurechtgebogen — sonst läge eine Datei unter einem anderen Namen als dem, den der Aufrufer erwartet, und niemand merkte es, bis das Bild fehlt.

Ein führender Unterstrich fällt durch. Das ist kein erfundener Fall: das Fotostudio legt seine Leerbilder als _plate ab.


Anmeldung: Token

Alle Skript-Wege brauchen einen Token im Kopf:

Authorization: Bearer d4rk_…

Tokens werden im Dashboard angelegt. Der Klartext wird genau einmal gezeigt — danach steht nur noch sein Hash in der Datenbank, und auch der Dienst kann ihn nicht mehr herausgeben.

Ein Token kann zwei Fesseln haben:

Fessel Wirkung
Präfix darf nur unterhalb dieses Pfades schreiben, z. B. vehicles/
darf löschen ohne dieses Recht antwortet DELETE mit 403

POST /api/upload

Nimmt die Datei in einer von drei Rumpfformen entgegen:

  1. multipart/form-data mit dem Feld file
  2. Base64-Text, wenn X-Encoding: base64 gesetzt ist
  3. rohe Bytes, sonst

Kopfzeilen

Kopf Bedeutung
X-Path Wohin die Datei kommt. Ohne ihn wird aus dem SHA-256 ein Pfad gebaut — dann ist die Adresse nicht mehr vorhersagbar.
X-Encoding base64, wenn der Rumpf Base64-Text ist. Ein Data-URL-Vorspann (data:image/webp;base64,) wird abgeschnitten.
X-Overwrite false verweigert das Überschreiben und antwortet mit 409. Standard ist überschreiben.
X-Mime Überschreibt die Art. Sonst entscheidet die Endung.

Antwort

{
  "url": "https://fivemanage.d4rkst3r.de/f/vehicles/adder.webp",
  "path": "vehicles/adder.webp",
  "size": 132760,
  "sha256": "36cb4ddf…",
  "mime": "image/webp",
  "replaced": false
}

Was schiefgehen kann

Antwort Grund
401 Token fehlt oder ist unbekannt
403 Der Token darf dort nicht schreiben (Präfix-Fessel)
400 Pfad unzulässig, Rumpf leer, kaputtes Base64
409 X-Overwrite: false und der Pfad ist belegt
413 größer als MAX_UPLOAD_MB (Standard 64)

Jede Fehlerantwort ist JSON mit einem Feld error und einem Satz auf Deutsch. Ein nackter 500 ohne Text ist genau der Fehler, wegen dem dieser Dienst gebaut wurde.


Aus einer FiveM-Resource

local TOKEN = 'd4rk_…'   -- im Dashboard anlegen

local function hochladen(pfad, bytes, cb)
    PerformHttpRequest('https://fivemanage.d4rkst3r.de/api/upload',
        function(status, body)
            if status ~= 200 then return cb(nil, body) end
            cb(json.decode(body).url)
        end, 'POST', B64.encode(bytes), {
            ['Authorization'] = 'Bearer ' .. TOKEN,
            ['X-Path']        = pfad,
            ['X-Encoding']    = 'base64',
            ['Content-Type']  = 'text/plain; charset=utf-8',
        })
end

Warum Base64 und nicht die rohen Bytes. PerformHttpRequest nimmt den Rumpf als Lua-Zeichenkette, und ob Nullbytes darin unverändert ankommen, hat hier niemand nachgemessen — ein PNG besteht zu gutem Teil daraus. Base64 kostet ein Drittel mehr auf der Leitung und nimmt die Frage aus dem Weg. Nachgemessen ist: Base64 kommt mit demselben SHA-256 an wie die rohen Bytes.

Warum vom Server und nicht aus der NUI. Die NUI läuft unter https, und CEF hebt jede http-Adresse selbst dorthin an. Ein Upload aus dem Fenster heraus wäre entweder Mixed Content oder ginge ins Leere.


GET /api/exists/<pfad>

Für „nur fehlende" in einem Serienlauf: eine winzige Antwort gegen 130 KB Upload.

{ "exists": true, "path": "vehicles/adder.webp",
  "url": "…", "size": 132760, "sha256": "…", "updated_at": 1786466462488 }

Drei Zustände, nicht zwei. Wer einen Netzfehler als „nicht da" durchgehen lässt, lädt bei einem Husten alles ein zweites Mal hoch. Ein Aufrufer sollte zwischen exists: false und „ich weiß es nicht" unterscheiden.


DELETE /api/media/<pfad>

Braucht einen Token mit dem Recht darf löschen.

{ "deleted": "vehicles/adder.webp" }

Löschen ist endgültig: die Datei ist von der Platte weg, und es gibt keinen Papierkorb. Die tägliche Sicherung hilft nur bis zum letzten Lauf.


Grenzen

Größte Datei 64 MB (MAX_UPLOAD_MB)
Pfadlänge 200 Zeichen, höchstens 8 Ebenen
Anmeldeversuche 5 frei, danach Sperre ab 30 s (verdoppelt bis 15 min)
Sitzung 30 Tage

Der Zwischenspeicher des Proxys

Vor dem Dienst steht Nginx Proxy Manager. Dessen assets.conf greift über eine Regel auf jede URL, die auf .webp, .png, .js, .css … endet — und legt die Antwort für 30 Minuten weg, dabei ignoriert sie unsere eigenen Kopfzeilen.

Das hatte zwei sichtbare Folgen, beide nachgemessen und beide behoben:

  • Ein überschriebenes Bild blieb bis zu 30 Minuten alt, obwohl Upload und Datenbank „fertig" sagten.
  • /api/exists/…webp wurde mit Antwort zwischengespeichert und danach auch ohne Token ausgeliefert.

Behoben durch drei Blöcke in der Custom Nginx Configuration des Proxy-Hosts:

location ^~ /api/ { proxy_cache off; include conf.d/include/proxy.conf; }
location ^~ /f/   { proxy_cache off; include conf.d/include/proxy.conf; }
location ^~ /t/   { proxy_cache off; include conf.d/include/proxy.conf; }

Das ^~ ist der ganze Trick: eine gewöhnliche Präfix-Regel verliert gegen die Regex aus assets.conf. In einem Wegwerf-Nginx nachgemessen.


Export

Im Dashboard unter API — oder direkt, mit gültiger Sitzung:

/api/dash/export?format=json      alles, was der Dienst weiß
/api/dash/export?format=csv       Semikolon und CRLF, für Excel
/api/dash/export?format=lua       fertige Tabelle Name → Adresse
/api/dash/export?format=lua&folder=vehicles

Die Lua-Fassung liest man in einer Resource als Urls.adder aus.