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d4rk_media/tools/tunnel-einrichten.ps1
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D4rkst3randClaude Opus 5 70260060c9 fix: ein Tabulator im Hilfetext -- der Pfad liess sich nicht kopieren
Die Zeile am Ende zeigte

    Get-Content 'C:\Users\...\SSH-Tunnel	unnel.log' -Tail 20

statt \tunnel.log. Aus dem Backslash-t ist beim Erzeugen der Datei ein echter
Tabulator geworden -- und der Pfad, den man kopieren soll, fuehrt damit ins
Leere.

Das ist heute Nacht die dritte Ersetzung, die an einer Escape-Ebene
gescheitert ist (nach dem \n im Compose und dem \n des Angreifers, an dem sein
eigener Schadcode zerbrach). Deshalb steht dort jetzt Join-Path statt eines
zusammengesetzten Textes: wo kein Backslash im Text steht, kann auch keiner
umgedeutet werden.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-13 01:35:48 +02:00

236 lines
12 KiB
PowerShell

# Richtet den SSH-Tunnel zum Server als HINTERGRUNDAUFGABE ein.
#
# LÄUFT AUF DEM HEIMRECHNER, nicht auf dem Server.
#
# pwsh -File tunnel-einrichten.ps1
# pwsh -File tunnel-einrichten.ps1 -Benutzer Florian -LokalerPort 13390
#
# WOZU. Seit dem 13.08.2026 ist RDP am Server gesperrt (Hintergrund:
# docs/vorfall-2026-08-12-gitea.md). Hinein geht es nur noch durch einen
# SSH-Tunnel mit Schlüssel. Von Hand hieße das: vor jeder Sitzung ein
# PowerShell-Fenster öffnen, einen Befehl tippen, das Fenster offen lassen.
#
# Das hält niemand durch, und was niemand durchhält, wird umgangen -- am Ende
# steht dann wieder ein offener Port. Deshalb wird der Tunnel hier zu etwas,
# das man nicht sieht: eine Aufgabe, die beim Anmelden startet, sich bei
# Verbindungsabbruch selbst neu aufbaut und kein Fenster zeigt.
#
# Danach verbindet man sich wie immer -- nur nicht mehr auf die Server-Adresse,
# sondern auf localhost mit dem hier eingestellten Port.
#
# WAS ES BRAUCHT: einen SSH-Schlüssel, dessen öffentlicher Teil auf dem Server
# hinterlegt ist. Fehlt einer, legt dieses Skript ihn an und zeigt, was zu
# schicken ist.
[CmdletBinding()]
param(
[string]$Server = '88.218.224.10',
# KEIN Standard aus $env:USERNAME. Der lokale Windows-Name und das Konto auf
# dem Server sind oft verschieden -- hier hiess der eine "az319" und der
# andere "Darkster". Das Skript lief dann sauber durch und der Tunnel kam
# trotzdem nicht, mit einer Fehlermeldung, die auf den Schluessel zeigte
# statt auf den Namen. Lieber einmal fragen als einmal in die Irre fuehren.
[string]$Benutzer,
# Der Port auf DIESEM Rechner. Nicht 3389 nehmen: Windows lauscht dort
# selbst, und dann landet die Verbindung auf dem eigenen PC statt im Tunnel
# -- mit der irreführenden Meldung "Konsolensitzung bereits aktiv".
[int]$LokalerPort = 13389,
[int]$ZielPort = 3389,
[string]$AufgabenName = 'SSH-Tunnel zum Rootserver'
)
$ErrorActionPreference = 'Stop'
if (-not $Benutzer) {
Write-Host "Wie heisst dein Konto AUF DEM SERVER? (nicht der Name hier am PC)" -ForegroundColor Yellow
$Benutzer = (Read-Host ' Benutzername').Trim()
if (-not $Benutzer) { Write-Host ' Ohne Benutzernamen geht es nicht.' -ForegroundColor Red; exit 1 }
}
function Schritt($t) { Write-Host "==> $t" -ForegroundColor Cyan }
function Gut($t) { Write-Host " $t" -ForegroundColor Green }
function Warnung($t) { Write-Host " $t" -ForegroundColor Yellow }
# -- 1. Ist überhaupt ein SSH-Client da? ---------------------------------------
Schritt 'Voraussetzungen prüfen'
$ssh = (Get-Command ssh.exe -ErrorAction SilentlyContinue).Source
if (-not $ssh) {
Write-Host ' Kein ssh.exe gefunden. Unter Windows 10/11 nachinstallieren mit:' -ForegroundColor Red
Write-Host ' Add-WindowsCapability -Online -Name OpenSSH.Client~~~~0.0.1.0' -ForegroundColor Red
exit 1
}
Gut "ssh.exe: $ssh"
# -- 2. Schlüssel ---------------------------------------------------------------
$schluessel = Join-Path $env:USERPROFILE '.ssh\id_ed25519'
if (-not (Test-Path $schluessel)) {
Schritt 'Es gibt noch keinen Schlüssel -- einen anlegen'
New-Item -ItemType Directory -Force -Path (Split-Path $schluessel) | Out-Null
# Ohne Passphrase, damit die Hintergrundaufgabe ohne Rückfrage startet. Der
# Schutz liegt dann darin, dass die Datei nur diesem Windows-Konto gehört.
# Wer eine Passphrase will, nimmt sie -- muss den Schlüssel dann aber in den
# ssh-agent legen, sonst hängt die Aufgabe an der Abfrage.
& ssh-keygen -t ed25519 -N '""' -f $schluessel -C "$Benutzer-$env:COMPUTERNAME" | Out-Null
Gut 'Schlüssel angelegt.'
Write-Host ''
Write-Host ' ===> DIESE ZEILE muss auf dem Server hinterlegt werden:' -ForegroundColor Yellow
Write-Host ''
Write-Host (" " + (Get-Content "$schluessel.pub")) -ForegroundColor White
Write-Host ''
Write-Host ' Schick sie demjenigen, der den Server betreut. Erst danach' -ForegroundColor Yellow
Write-Host ' funktioniert der Tunnel -- das Skript richtet ihn trotzdem' -ForegroundColor Yellow
Write-Host ' schon ein.' -ForegroundColor Yellow
Write-Host ''
} else {
Gut "Schlüssel vorhanden: $schluessel"
}
# -- 3. Ist der lokale Port frei? ----------------------------------------------
#
# Vorher prüfen und nicht hinterher rätseln: ist er belegt, bindet ssh nicht,
# und die RDP-Verbindung landet bei dem Programm, das dort schon lauscht.
Schritt "Lokalen Port $LokalerPort prüfen"
$belegt = Get-NetTCPConnection -State Listen -LocalPort $LokalerPort -ErrorAction SilentlyContinue
if ($belegt) {
$wer = (Get-Process -Id $belegt[0].OwningProcess -ErrorAction SilentlyContinue).ProcessName
Write-Host " Port $LokalerPort ist belegt (von $wer). Nimm einen anderen:" -ForegroundColor Red
Write-Host " pwsh -File tunnel-einrichten.ps1 -LokalerPort $($LokalerPort + 1)" -ForegroundColor Red
exit 1
}
Gut 'frei'
# -- 4. Das Tunnelskript ablegen ------------------------------------------------
#
# Eine Schleife und kein einzelner Aufruf: bei Zwangstrennung, Standby oder
# kurzem Leitungsaussetzer endet ssh, und ohne Schleife wäre der Tunnel dann
# weg -- ohne dass es jemand merkt, bis die nächste Verbindung scheitert.
$ordner = Join-Path $env:LOCALAPPDATA 'SSH-Tunnel'
New-Item -ItemType Directory -Force -Path $ordner | Out-Null
$skript = Join-Path $ordner 'tunnel.ps1'
@"
# Erzeugt von tunnel-einrichten.ps1 -- von Hand ändern lohnt nicht,
# lieber das Einrichtungsskript neu laufen lassen.
#
# PROTOKOLL, weil es kein Fenster mehr gibt: die Aufgabe laeuft ausserhalb der
# Sitzung, also sieht niemand mehr, was ssh sagt. Ohne diese Datei waere ein
# abgelehnter Schluessel oder ein besetzter Port unsichtbar -- der Tunnel
# stuende einfach nicht, und niemand wuesste warum.
`$log = Join-Path `$PSScriptRoot 'tunnel.log'
if ((Test-Path `$log) -and (Get-Item `$log).Length -gt 1MB) { Remove-Item `$log -Force }
while (`$true) {
("[" + (Get-Date -Format 'yyyy-MM-dd HH:mm:ss') + "] verbinde ...") | Add-Content `$log
# -N: nur weiterleiten, keine Shell.
# ExitOnForwardFailure: lieber sofort scheitern und neu versuchen, als
# scheinbar zu laufen, während die Weiterleitung gar nicht steht.
# ServerAliveInterval: erkennt tote Leitungen, statt still einzufrieren.
& '$ssh' -N ``
-o ExitOnForwardFailure=yes ``
-o ServerAliveInterval=30 -o ServerAliveCountMax=3 ``
-o StrictHostKeyChecking=accept-new ``
-L ${LokalerPort}:localhost:${ZielPort} ``
$Benutzer@$Server 2>&1 | Add-Content `$log
("[" + (Get-Date -Format 'yyyy-MM-dd HH:mm:ss') + "] beendet, neuer Versuch in 5 s") | Add-Content `$log
Start-Sleep -Seconds 5
}
"@ | Set-Content -Path $skript -Encoding UTF8
Gut "Tunnelskript: $skript"
# -- 5. Als Aufgabe beim Anmelden ----------------------------------------------
Schritt 'Als Hintergrundaufgabe eintragen'
Unregister-ScheduledTask -TaskName $AufgabenName -Confirm:$false -ErrorAction SilentlyContinue
$pwsh = (Get-Command pwsh.exe -ErrorAction SilentlyContinue).Source
if (-not $pwsh) { $pwsh = (Get-Command powershell.exe).Source }
# EIN VBS-STARTER ALS ZWISCHENSCHICHT, und der Umweg hat zwei Gruende.
#
# 1. "-WindowStyle Hidden" versteckt ein Konsolenprogramm nur halb. Die Aufgabe
# lief interaktiv in der Anmeldesitzung, bekam dort ein Fenster -- und wer
# es zumacht, kappt den Tunnel, ohne zu wissen was er tut.
# 2. Der naheliegende Ausweg, die Aufgabe per S4U ausserhalb der Sitzung laufen
# zu lassen, braucht erhoehte Rechte. In einem gewoehnlichen Fenster
# scheitert das Eintragen mit "Zugriff verweigert" -- und ein Werkzeug, das
# Administratorrechte verlangt, benutzt am Ende niemand.
#
# wscript.exe startet mit Fenstermodus 0, und das heisst wirklich unsichtbar.
# Es braucht keine besonderen Rechte, weil nichts Besonderes passiert.
$starter = Join-Path $ordner 'tunnel.vbs'
@"
' Erzeugt von tunnel-einrichten.ps1. Startet den Tunnel OHNE Fenster.
' Die 0 im Run-Aufruf ist der ganze Trick: Fenstermodus "unsichtbar".
Set sh = CreateObject("WScript.Shell")
sh.Run """$pwsh"" -NoProfile -NonInteractive -ExecutionPolicy Bypass -File ""$skript""", 0, False
"@ | Set-Content -Path $starter -Encoding ASCII
$aktion = New-ScheduledTaskAction -Execute "$env:SystemRoot\System32\wscript.exe" -Argument "`"$starter`""
$ausloeser = New-ScheduledTaskTrigger -AtLogOn -User "$env:USERDOMAIN\$env:USERNAME"
# Interactive und NICHT S4U: S4U braucht Administratorrechte zum Eintragen.
# Das Fenster verhindert der VBS-Starter, nicht der Anmeldetyp.
$prinzipal = New-ScheduledTaskPrincipal -UserId "$env:USERDOMAIN\$env:USERNAME" -LogonType Interactive -RunLevel Limited
$optionen = New-ScheduledTaskSettingsSet -AllowStartIfOnBatteries -DontStopIfGoingOnBatteries `
-ExecutionTimeLimit ([TimeSpan]::Zero)
Register-ScheduledTask -TaskName $AufgabenName -Action $aktion -Trigger $ausloeser `
-Principal $prinzipal -Settings $optionen `
-Description "Haelt den SSH-Tunnel zu $Server offen. RDP verbindet sich danach auf localhost:$LokalerPort." | Out-Null
Gut 'eingetragen (startet künftig bei jeder Anmeldung)'
# -- 6. Jetzt starten und nachsehen ---------------------------------------------
Schritt 'Starten und nachmessen'
Start-ScheduledTask -TaskName $AufgabenName
$bis = (Get-Date).AddSeconds(25)
do {
Start-Sleep -Seconds 2
$steht = Get-NetTCPConnection -State Listen -LocalPort $LokalerPort -ErrorAction SilentlyContinue
} while (-not $steht -and (Get-Date) -lt $bis)
Write-Host ''
if ($steht) {
Gut "Der Tunnel steht: localhost:$LokalerPort -> ${Server}:$ZielPort"
Write-Host ''
Write-Host " In der Fernwartung ab jetzt eintragen:" -ForegroundColor White
Write-Host " Hostname : localhost" -ForegroundColor White
Write-Host " Port : $LokalerPort" -ForegroundColor White
Write-Host ''
Write-Host " Nicht mehr auf $Server verbinden -- das ist gesperrt." -ForegroundColor DarkGray
Write-Host ''
Write-Host ' Es gibt jetzt KEIN Fenster mehr. Nachsehen kann man so:' -ForegroundColor DarkGray
Write-Host " Get-NetTCPConnection -LocalPort $LokalerPort -State Listen" -ForegroundColor DarkGray
Write-Host " Get-Content '$(Join-Path $ordner 'tunnel.log')' -Tail 20" -ForegroundColor DarkGray
} else {
Warnung "Der Tunnel steht noch nicht auf Port $LokalerPort."
Write-Host ''
# NACHSEHEN STATT RATEN. Die erste Fassung behauptete hier "der Schluessel
# fehlt auf dem Server" -- und lag falsch: es war der Benutzername. Eine
# geratene Ursache schickt den Suchenden in die falsche Richtung, und das
# kostet mehr Zeit als gar kein Hinweis.
Schritt 'Nachsehen, woran es liegt'
$antwort = & $ssh -o BatchMode=yes -o ConnectTimeout=10 `
-o StrictHostKeyChecking=accept-new "$Benutzer@$Server" 'exit' 2>&1 | Out-String
if ($antwort -match 'Permission denied') {
Warnung 'Der Server nimmt den Schluessel nicht an. Zwei Ursachen sind haeufig:'
Warnung " - Der Benutzername stimmt nicht. Du hast '$Benutzer' benutzt --"
Warnung ' ist das dein Konto AUF DEM SERVER, nicht das hier am PC?'
Warnung ' - Der oeffentliche Schluessel ist dort noch nicht hinterlegt:'
Write-Host ''
Write-Host (" " + (Get-Content "$schluessel.pub")) -ForegroundColor White
} elseif ($antwort -match 'Could not resolve|timed out|refused|unreachable') {
Warnung "Der Server ist nicht erreichbar: $($antwort.Trim())"
} elseif ($antwort.Trim()) {
Warnung "ssh sagt: $($antwort.Trim())"
} else {
Warnung 'ssh selbst kommt durch -- dann klemmt es an der Weiterleitung.'
Warnung "Steht auf dem SERVER etwas auf Port $ZielPort und laesst er"
Warnung 'Weiterleitungen zu (AllowTcpForwarding)?'
}
}