docs: README und .env.example auf den Stand -- und Embeds im Stil des Bots

DIE README BESCHRIEB NOCH DEN VORGAENGER: "Fivemanage Lite mit MySQL und
MinIO", Ausprobieren ueber docker-compose.local.yml, vier Geheimnisse, davon
drei fuer Dienste, die es nicht mehr gibt. Jetzt beschreibt sie, was da ist:
ein Container, SQLite, Dateien auf einer Platte -- Starten, was der Dienst
kann, die eine Regel und wie sie im Code durchgesetzt wird, Betrieb (Sicherung,
Wiki, Zurueckspielen), was bewusst fehlt, und die zwei Dinge, die Zeit gekostet
haben.

Und die .env.example nannte DB_PASSWORD, MINIO_ROOT_PASSWORD und
API_TOKEN_HMAC_SECRET -- drei Werte fuer Dienste, die seit Wochen weg sind, und
KEINEN der acht, die das Compose wirklich liest. Nachgezaehlt: jetzt sind alle
acht genannt, zwei als Pflicht, sechs als Optional mit dem Grund dahinter.

EMBEDS IM STIL DES BOTS. Auf den Hinweis hin in d4rkbot/src/embeds.js
nachgesehen: dort gibt es eine zentrale Embed-Fabrik mit Markenfarbe
(#f5c518), Fusszeile "D4RKST3R // <TAG>" und Zeitstempel. Zwei Dienste
desselben Hauses sollen in einem Kanal nicht wie zwei Fremde aussehen -- also
uebernommen statt neu erfunden, samt Feldern statt Fliesstext und Discords
Zeitmarken (<t:...:R>), die "vor 3 Stunden" in der Zeitzone des Lesers
anzeigen.

EINE ABWEICHUNG, mit Absicht: der Bot faerbt alles in der Markenfarbe, hier
faerbt die SCHWERE. Eine Warnung, die aussieht wie jede andere Nachricht, ist
eine Warnung, die man ueberliest -- und diese Meldungen gibt es nur, weil
jemand sie sehen soll.

Die Testnachricht schickt jetzt echte Zahlen mit. So sieht man nicht nur, DASS
etwas ankommt, sondern auch, ob es lesbar ist.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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2026-08-11 20:38:36 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
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commit 51071fc292
4 changed files with 327 additions and 220 deletions
+64 -21
View File
@@ -1,31 +1,74 @@
# Fivemanage Lite — Geheimnisse und Adressen
# d4rk_media — die Werte fuer den Betrieb.
#
# Diese Datei ist die VORLAGE. Kopiere sie nach .env und trag echte Werte ein.
# Diese Datei ist die VORLAGE. Kopiere sie nach .env und trag echte Werte ein;
# .env selbst gehoert nicht ins Repo (siehe .gitignore).
#
# In Portainer traegst du dieselben Werte stattdessen als Stack-Variablen ein;
# dann braucht es die Datei dort gar nicht.
# In Portainer traegst du dieselben Werte als STACK-VARIABLEN ein — dann
# braucht es die Datei dort gar nicht.
#
# Erzeugen:
# openssl rand -hex 16 DB_PASSWORD, MINIO_ROOT_PASSWORD
# openssl rand -hex 32 API_TOKEN_HMAC_SECRET (muss 32 Byte sein)
# openssl rand -hex 12 ADMIN_PASSWORD
# Nur zwei sind Pflicht. Der Rest hat brauchbare Standards, und der Dienst
# BRICHT AB, wenn eine der beiden fehlt: einer, der ohne Konfiguration
# hochfaehrt, kostet mehr Zeit als einer, der sich weigert.
DB_PASSWORD=
MINIO_ROOT_PASSWORD=
API_TOKEN_HMAC_SECRET=
# ------------------------------------------------------------------- Pflicht
# Der Ursprung, unter dem der Dienst oeffentlich steht — OHNE Pfad und ohne
# abschliessenden Schraegstrich.
#
# Das /f/ haengt der Dienst selbst an. Wer es hier mitschreibt, bekommt
# Adressen mit /f/f/, und das faellt erst auf, wenn das erste Bild fehlt.
PUBLIC_URL=https://fivemanage.d4rkst3r.de
# Wird beim ERSTEN Start als Benutzer "admin" angelegt. Ein spaeter geaenderter
# Wert setzt das bestehende Passwort NICHT zurueck.
#
# openssl rand -base64 24
ADMIN_PASSWORD=
# Unter welcher Adresse die Dateien oeffentlich liegen. Ohne sie liefert MinIO
# Links auf den internen Containernamen aus — die gehen von aussen ins Leere.
PUBLIC_URL=https://fivecdn.d4rkst3r.de
# ------------------------------------------------------------------ Optional
# Das Docker-Netz, in dem der bestehende Reverse Proxy haengt.
# Der Name des Benutzers, der beim ersten Start entsteht.
#ADMIN_USERNAME=admin
# Host-Port. Auf diesem Server zeigt der NPM-Eintrag auf 9101.
#
# Wird NUR gebraucht, wenn du docker-compose.proxynet.yml dazunimmst. Beim Weg
# ueber host.docker.internal (docker-compose.hostports.yml) ist es
# gegenstandslos.
# Belegt sind hier 80, 81, 443, 2224, 3000, 3080, 3478, 8000, 8080, 8443, 8090,
# 9000, 9443, 11000. Nur die LINKE Zahl einer Portabbildung muss einmalig sein.
#HOST_PORT=9101
# An welche Adresse der Port gebunden wird.
#
# `docker network ls` zeigt die Namen. Auf diesem Server heisst es
# wahrscheinlich `web` — ein Bridge-Netz ohne Stack.
PROXY_NETWORK=web
# 0.0.0.0 und NICHT 127.0.0.1: der Reverse Proxy kommt ueber die Docker-Bruecke
# herein, nicht ueber Loopback. Ein an 127.0.0.1 gebundener Port naehme die
# Anfrage nicht an. Zu macht ihn die Firewall, nicht die Bindung.
#BIND_ADDR=0.0.0.0
# ZWEI NAMEN statt einem: hier den Hostnamen eintragen, unter dem es dann
# ausschliesslich Dateien gibt — kein Dashboard, keine API, nichts anzumelden.
# Die URLs kommen dann ohne /f/ aus, und PUBLIC_URL ist der Datei-Name. Beide
# Namen muessen im Proxy auf diesen Port zeigen.
#
# Leer (Standard) heisst: EIN Name, Dateien unter /f/.
#FILES_HOST=
# Groesste erlaubte Datei. Ein freigestelltes Fahrzeugbild wiegt rund 130 KB;
# 64 MB lassen Luft fuer Videos, ohne dass ein Fehlgriff die Platte fuellt.
#
# Je Token laesst sich das im Dashboard weiter einschraenken.
#MAX_UPLOAD_MB=64
# Wie lange eine Anmeldung im Dashboard haelt.
#SESSION_DAYS=30
# ------------------------------------------------------------------- Hinweis
#
# NODE_ENV steht fest auf "production" im Compose und setzt das Sitzungs-Cookie
# auf Secure. Hinter dem Proxy mit TLS ist das richtig.
#
# WER OHNE HTTPS AUSPROBIERT, SPERRT SICH AUS: die Anmeldung antwortet mit 200,
# der Browser verwirft das Cookie still, und die naechste Anfrage ist 401. Die
# naheliegende Gegenprobe ueber http://localhost fuehrt in die Irre — das gilt
# Browsern als sicherer Kontext und funktioniert.
#
# Discord-Anmeldung, Sicherung und Meldungen stehen NICHT hier, sondern im
# Dashboard unter Einstellungen.
+150 -173
View File
@@ -1,220 +1,197 @@
# d4rk_media
Der Medien-Stack: **Fivemanage Lite** mit MySQL und MinIO. Ein Ablageort für
alle Resourcen — Fahrzeugbilder aus `d4rk_photostudio`, Item-Icons, Marken,
was sonst noch anfällt.
Eigener Medien-Dienst für alle FiveM-Ressourcen: Dateien annehmen, ablegen,
ausliefern, in einem Dashboard verwalten. **Ein Container**, SQLite, Dateien auf
einer Platte.
Bisher liegt das auf dem Nextcloud und wird per rclone von Hand hochgeladen.
Das trägt, solange ein Mensch hochlädt. Sobald ein Script es tun soll, fehlt
ein Schreibweg über HTTP — und genau den bringt Lite mit, samt Token je
Resource und einer Oberfläche zum Nachsehen.
Läuft unter **https://fivemanage.d4rkst3r.de** — Dashboard und API an der
Wurzel, Dateien unter `/f/`.
---
## Ausprobieren, bevor es auf den Server geht
`0.1.0-beta.23` ist früh. Erst auf Docker Desktop:
```bash
cp .env.example .env # und ausfüllen, siehe unten
docker compose -f docker-compose.local.yml up -d
```
vehicles/adder.webp → https://fivemanage.d4rkst3r.de/f/vehicles/adder.webp
```
- Oberfläche: <http://localhost:8080> — `admin` und dein `ADMIN_PASSWORD`
- MinIO: <http://localhost:9001> — `lite` und dein `MINIO_ROOT_PASSWORD`
**Der Pfad ist der Schlüssel.** `vehicles/adder.webp` bleibt
`vehicles/adder.webp`, damit die Vorlage in einem Skript schlicht
`{model}.webp` lauten kann. Die Adressen stehen nirgends in der Datenbank — sie
werden bei jeder Antwort aus `PUBLIC_URL` gebaut. Ein Umzug auf einen anderen
Namen ist eine geänderte Variable, kein Datenbankeingriff.
Wenn das trägt, dasselbe auf dem Server.
---
## Auf dem Server, über Portainer
Portainer kann einen Stack direkt aus diesem Repo ziehen:
**Stacks → Add stack → Repository**
| Feld | Wert |
| | |
|---|---|
| Repository URL | `https://git.d4rkst3r.de/D4rkst3r/d4rk_media` |
| Compose path | `docker-compose.yml` |
| Environment variables | die vier Geheimnisse plus `PUBLIC_URL` |
| **Anleitung für Skripte** | [Wiki](https://git.d4rkst3r.de/D4rkst3r/d4rk_media/wiki) — Quelle ist `docs/` |
| **Stand und Reihenfolge** | `ROADMAP.md` |
| **Arbeitsweise** | `CLAUDE.md` — prüfen statt raten |
Die Werte gehören **in die Stack-Variablen**, nicht in eine Datei im Repo.
`.env` steht deshalb in `.gitignore`.
---
### Wie der Reverse Proxy die Dienste erreicht
Über den **Host**, und das steht fertig in `docker-compose.yml`. Genauso laufen
`d4rkbot` auf 3080 und `cdn-files` auf 8090 schon.
```
fivecdn.d4rkst3r.de -> http://host.docker.internal:9100
fivemanage.d4rkst3r.de -> http://host.docker.internal:9101
```
**Nicht 9000 und 8080** — die sind auf diesem Server vergeben (Portainer und
nextcloud-aio). Im Container bleibt es bei 9000 und 8080; nur die Seite zum
Host wandert. Kollidiert später noch etwas, sind es zwei Variablen:
`MINIO_HOST_PORT` und `LITE_HOST_PORT`.
Die Ports sind an **alle** Adressen gebunden, nicht an `127.0.0.1`. Das ist
kein Versehen: NPM liegt im Standard-Bridge-Netz (`172.17.0.3`) und kommt über
die Docker-Brücke herein, nicht über Loopback — ein an `127.0.0.1` gebundener
Port nimmt diese Anfrage nicht an. **Zu macht sie die Firewall**, nicht die
Bindung. 9100 und 9101 gehören von außen dicht; öffentlich soll nur NPM auf
80/443 sein.
#### Wenn der Proxy im selben Docker-Netz hängt
Dann geht es sauberer, ganz ohne offene Ports — dafür liegt
`docker-compose.proxynet.yml` bereit. **Portainer nimmt unter *Compose path*
aber nur eine Datei**; eine Ergänzung wird dort stillschweigend ignoriert. Wer
diesen Weg will, führt die beiden Dateien zusammen oder startet den Stack von
Hand:
## Starten
```bash
docker compose -f docker-compose.yml -f docker-compose.proxynet.yml up -d
cp .env.example .env # PUBLIC_URL und ADMIN_PASSWORD ausfüllen
docker compose up -d --build
```
Auf **diesem** Server trifft das nicht zu.
Das war es. Ein Container, ein Volume, kein zweiter Dienst.
Die Ports sind an **alle Adressen** gebunden, weil `host.docker.internal` auf
diesem Server über die Docker-Brücke kommt und ein `127.0.0.1`-Port die
Anfrage nicht annähme — dieselbe Bindung, mit der `d4rkbot` und `cdn-files`
schon laufen.
**In Portainer:** Stacks → Add stack → Repository, `Compose path:
docker-compose.yml`. Die Werte kommen als Stack-Variablen.
**Damit macht die Firewall den Port zu, nicht die Bindung.** 9100 und 9101
gehören von außen dicht; öffentlich erreichbar soll nur NPM auf 80 und 443
sein. Wer weiß, dass Loopback bei ihm erreicht wird, setzt
`BIND_ADDR=127.0.0.1`.
> **`Compose path` nimmt genau EINE Datei.** Ergänzungen werden stillschweigend
> übergangen — alle Container gesund, alles 502. Das hat beim Vorgänger einen
> Nachmittag gekostet.
---
## Die vier Geheimnisse
Sie werden **erzeugt**, nicht irgendwo abgeholt. Das Token für die Resourcen
kommt später und woanders her: aus der laufenden Lite-Oberfläche.
**PowerShell** — schreibt die fertige `.env`:
```powershell
function New-Secret([int]$n){ $b = New-Object byte[] $n; [System.Security.Cryptography.RandomNumberGenerator]::Create().GetBytes($b); ($b | ForEach-Object { $_.ToString('x2') }) -join '' }
@("DB_PASSWORD=$(New-Secret 16)","MINIO_ROOT_PASSWORD=$(New-Secret 16)","API_TOKEN_HMAC_SECRET=$(New-Secret 32)","ADMIN_PASSWORD=$(New-Secret 12)","PUBLIC_URL=https://fivecdn.d4rkst3r.de","PROXY_NETWORK=web") | Set-Content -Encoding ascii .env
```
Zwei Fallen stecken darin, beide schon hineingetreten:
- `RandomNumberGenerator::Create()` und **nicht** `::Fill` — letzteres gibt es
erst ab .NET 6, Windows PowerShell 5.1 kennt es nicht.
- `-Encoding ascii` und **nicht** `utf8` — PowerShell 5.1 schreibt sonst ein
BOM voran, und dann heißt die erste Variable `DB_PASSWORD`.
- `Get-Random` wäre die naheliegende Wahl und die falsche: es ist nicht
kryptografisch sicher, und hier wird ein Token-Signaturgeheimnis erzeugt.
**Bash / Linux:**
### An der Oberfläche arbeiten
```bash
printf 'DB_PASSWORD=%s
MINIO_ROOT_PASSWORD=%s
API_TOKEN_HMAC_SECRET=%s
ADMIN_PASSWORD=%s
PUBLIC_URL=https://fivecdn.d4rkst3r.de
PROXY_NETWORK=proxy
' "$(openssl rand -hex 16)" "$(openssl rand -hex 16)" "$(openssl rand -hex 32)" "$(openssl rand -hex 12)" > .env
npm --prefix server/ui install
npm --prefix server/ui run dev
```
Läuft auf `localhost:5173` und leitet `/api` und `/f` an den Container weiter.
Dass das Sitzungs-Cookie dabei ankommt, liegt an einer Ausnahme: es trägt
`Secure`, und ein Browser nimmt so eines über `http` **nur auf localhost** an.
---
## PostgreSQL, nicht MySQL
## Was der Dienst kann
`0.1.0-beta.23` geht direkt in den PostgreSQL-Treiber; `DB_DRIVER` wird nicht
ausgewertet. Eine MySQL-DSN endet deshalb in
**Hochladen** — über die Skript-API mit Token (drei Rumpfformen: multipart,
Base64, rohe Bytes) oder aus dem Dashboard per Ziehen und Ablegen. Bilder,
Videos, Ton, PDF.
```
panic: pgdriver: invalid scheme: lite
```
**Ausliefern** — mit ETag, `304`, Bereichsanfragen und `nosniff`. Vorschaubilder
werden beim Upload erzeugt (320 px WebP): aus 7,5 MB je Galerieseite werden
766 KB.
— der Treiber liest sie als URI und findet als Schema den Benutzernamen.
**Verwalten** — Galerie mit Ordnerbaum, Suche, Filter nach Medienart,
Sortierung, Mehrfachauswahl, Verschieben, Löschen. Betrachter für Bild, Video,
Ton und PDF ohne neuen Tab.
Die `docker-compose.test.yml` des Projekts zeigt MySQL, benutzt dafür aber
`fivemanage/lite:latest` von Docker Hub, und die Reihe steht dort bei
`beta.16` still. Das README des Projekts hat recht: `postgres://…`.
**Nachvollziehen** — ein Verlauf: wer hat wann was abgelegt, ersetzt,
verschoben oder gelöscht.
Das Volume heißt deshalb `pgdata` und nicht `db` — wer den Stack schon mit
MySQL laufen hatte, bekommt so eine frische Ablage, statt dass PostgreSQL über
ein MySQL-Verzeichnis stolpert. Das alte Volume bleibt als Waise liegen und
kann weg:
**Anmelden** — über Discord (eine Rolle auf dem Server genügt) oder mit
Passwort. Das Passwort bleibt als Notausgang.
**Sichern** — täglich, geprüft, in die Nextcloud. Und der Dienst meldet nach
Discord, wenn die Sicherung ausbleibt.
---
## Die eine Regel
**Jeder Knopf gibt Rückmeldung, auch der erfolgreiche.**
Das ist der Fehler, an dem der Fivemanage-Anlauf gescheitert ist: dessen
`http-util.ts` warf jeden Fehlschlag als `new Error(…)`, die Hooks prüften auf
`instanceof ApiError` — und damit verschwand **jeder** Fehler lautlos. `Create
organization` gab weder Erfolg noch Misserfolg zurück; das Ergebnis waren
neunzehn gleichnamige Organisationen.
Deshalb hier:
- In `server/ui/src/api.ts` steht der **einzige** `fetch` und **genau eine**
Fehlerklasse.
- In `store.ts` steht `run()`: Aktion rein, Erfolgstext rein — es meldet bei
Erfolg diesen und bei Fehlschlag den Text **des Dienstes**. Wer darüber geht,
kann keinen stillen Knopf bauen.
- Jeder wartende Knopf ist gesperrt und zeigt einen Kreisel.
- Fehlermeldungen bleiben stehen, bis jemand sie wegklickt.
- Der Dienst hat eine Auffanglinie (`app.onError`): auch ein unerwarteter
Fehler bekommt einen Satz statt eines nackten `Internal Server Error`.
---
## Betrieb
### Sicherung
`tools/sichern.ps1`, täglich 04:30 als geplante Aufgabe.
Die Datenbank wird **nicht kopiert**, sondern über SQLites eigene
Sicherungsschnittstelle herausgeholt — im WAL-Modus liegt das Zuletzte noch
nicht in `media.db`. Die Bilder kommen aus einem **nur lesend** eingehängten
Volume dazu, alles in ein `tar.gz`.
**Und sie prüft sich selbst:** auspacken, Datenbank öffnen, Medien, Token und
Benutzer zählen, mit dem laufenden Dienst vergleichen. Danach geht sie per
WebDAV in die Nextcloud und wird **von dort zurückgeholt und die Prüfsumme
verglichen** — ein `PUT`, der 201 sagt, hat nichts bewiesen.
Zugangsdaten und Aufbewahrung stehen im Panel unter *Einstellungen*.
### Wiki
```bash
docker volume rm fivemanager_db
pwsh -File tools\wiki.ps1
```
---
Trägt `docs/*.md` ins Gitea-Wiki. **Einseitig**`docs/` ist die Quelle, das
Wiki die Kopie. Wer dort tippt, verliert es beim nächsten Lauf.
## Zwei Adressen, nicht eine
### Zurückspielen
Lite spricht MinIO unter zwei verschiedenen Namen an, und beide muessen
stimmen:
```bash
tar xzf d4rk_media-JJJJ-MM-TT-HHMM.tar.gz
```
| Variable | Wert | Wofuer |
|---|---|---|
| `AWS_ENDPOINT` | `http://minio:9000` | Wie Lite die Dateien **hinlegt** — Containername im internen Netz |
| `BUCKET_DOMAIN` | `$PUBLIC_URL/media` | Woraus die **oeffentliche** Adresse gebaut wird, die Lite nach dem Upload zurueckgibt |
`BUCKET_DOMAIN` steht nicht im README des Projekts, nur in dessen
`.env.template`. Ohne sie kaemen Adressen zurueck, die nur innerhalb von
Docker gelten — der Upload saehe erfolgreich aus, und das Bild waere von
aussen nicht abrufbar.
Den Bucket legt Lite beim Start selbst an und setzt dabei die oeffentliche
Leserichtlinie (`pkg/storage/s3/s3.go`). Es ueberspringt beides, wenn der
Bucket schon existiert — deshalb legt dieser Stack ihn **nicht** vorher an.
---
## Zwei Eigenheiten, die Zeit kosten
**`traces export: … dial tcp [::1]:4318: connect: connection refused`**, alle
fünf Minuten. Kein Fehler: Lite schickt Tracing-Daten an einen Collector, den
dieser Stack bewusst nicht mitbringt. Abschalten geht in `beta.23` **nicht**
`otlpEndpoint` ist eine Konstante in `pkg/otel/exporter.go`, `ENV` wählt nur
zwischen TLS und unverschlüsselt. Weil die Adresse `localhost` ist, würde auch
ein Jaeger-Container daneben nichts nützen; er müsste sich den Netzwerk-
Namensraum teilen. Ignorieren.
**„Create organization" tut nichts.** Doch — die Organisation wird angelegt,
nur geht die Oberfläche danach nicht weiter: `NewOrganizationRoute.tsx` ruft
`mutate(data)` ohne `onSuccess`, ohne Navigation, ohne Meldung. **Seite neu
laden**, dann findet die App sie. Wer mehrfach geklickt hat, hat mehrere.
**Ein Knopf in der Oberfläche tut gar nichts.** Dann steht der Grund im
Container-Log, nicht auf dem Bildschirm. `web/src/utils/http-util.ts` wirft
jeden Fehler als `new Error(…)` weiter, die aufrufenden Hooks prüfen aber auf
`err instanceof ApiError` — das ist danach nie wahr, und der Fehler wird
verschluckt. 401, 500 und ein falscher Rumpf sehen deshalb alle gleich aus:
nichts passiert.
Ergibt `media.db` und `files/`. Beides ins Volume legen, während der Container
steht. Die Vorschaubilder sind **nicht** im Archiv — sie lassen sich mit einem
Knopf unter *Speicher* neu rechnen.
---
## Was hier bewusst fehlt
**ClickHouse und Jaeger.** Beide stehen in der Entwicklungs-Compose des
Projekts und sind für strukturiertes Logging und Tracing da. Zum Ablegen von
Bildern braucht es sie nicht, und ClickHouse ist eine schwere Abhängigkeit.
Nachrüsten geht jederzeit — die App findet sie über `CLICKHOUSE_*`.
**Logging.** Genau dafür schleppt Fivemanage ClickHouse mit, und genau da ist
der Wartungsaufwand echt. Der Verlauf im Dashboard beantwortet „wer war das" —
mehr braucht es hier nicht.
**Offene Ports in der Betriebsfassung.** Nur der Reverse Proxy spricht mit der
App; Datenbank und MinIO bleiben im internen Netz. Die Entwicklungs-Compose des
Projekts macht 5432, 9000, 16686 und mehr auf — dort in Ordnung, hier nicht.
**Mandanten, Rollen, Teams.** Ein Dienst, den eine Person betreibt.
**Automatisches Löschen.** Vorbereitet ist der Bericht davor: wie viel ist
älter als 7/30/90/365 Tage, was liegt doppelt. Eine Regel zu bauen, bevor man
weiß, was da liegt, ist der Weg, wie man Daten verliert.
**Spielerportal.** Setzt voraus, dass Spieler hochladen. Der richtige Weg wäre
dann `presigned URLs` — kurzlebige signierte Adressen, mit denen ein Client
hochlädt, ohne je einen Token zu sehen.
---
## Zwei Dinge, die Zeit gekostet haben
**Der Proxy hielt Bilder fest.** NPMs `assets.conf` greift über eine Regex auf
*jede* URL, die auf `.webp`, `.png`, `.js`, `.css` endet, legt die Antwort 30
Minuten weg und ignoriert dabei unsere Kopfzeilen. Ein überschriebenes Bild
blieb damit eine halbe Stunde alt — und `/api/exists/…webp` wurde
zwischengespeichert und danach **auch ohne Token** ausgeliefert.
Behoben mit drei Blöcken in der *Custom Nginx Configuration* des Proxy-Hosts:
```nginx
location ^~ /api/ { proxy_cache off; include conf.d/include/proxy.conf; }
location ^~ /f/ { proxy_cache off; include conf.d/include/proxy.conf; }
location ^~ /t/ { proxy_cache off; include conf.d/include/proxy.conf; }
```
Das `^~` ist der ganze Trick: eine gewöhnliche Präfix-Regel **verliert** gegen
die Regex. In einem Wegwerf-Nginx nachgemessen.
**Node 22 ist festgenagelt.** `better-sqlite3` 11.10.0 liefert fertige
Binärdateien für ABI 115 (Node 20) und 127 (Node 22) — **Node 24 hat ABI 137
und fehlt**. Der Griff zur neuesten Version fällt auf `node-gyp` zurück und
braucht python3, make und g++ im Abbild.
---
## Herkunft
Zusammengestellt aus [fivemanage/lite](https://github.com/fivemanage/lite):
dessen `README.md`, `deployments/docker-compose.yml` (Entwicklung, ohne die
App) und `deployments/docker-compose.test.yml` (zeigt die App-Verdrahtung und
dass MySQL genügt).
Der Vorgänger war **Fivemanage Lite** mit PostgreSQL, MinIO und ClickHouse. Der
Stack lief; woran er gescheitert ist, steht oben unter *Die eine Regel* und
ausführlich in `ROADMAP.md`. Von dem, was er über eine Dateiablage hinaus kann,
haben wir nichts gebraucht und alles mitgeschleppt.
**Nicht laufen gelassen.** Rechne mit ein, zwei Anläufen — vor allem beim
ersten Login und beim Bucket.
Seine Compose-Dateien liegen in `legacy/`, als Beleg und wegen der Kommentare —
nichts davon wird noch gestartet.
+106 -21
View File
@@ -9,9 +9,15 @@
// Berechtigungen, kein zweites Geheimnis, das ablaeuft. Wer ihn zurueckziehen
// will, loescht ihn in Discord.
//
// Der Dienst schickt HOECHSTENS EINMAL je Anlass. Eine Meldung, die stuendlich
// wiederkommt, wird nach dem dritten Mal weggeklickt -- und dann auch die, die
// zaehlt.
// DER AUSSEHEN FOLGT DEM d4rkbot. Dessen src/embeds.js hat eine zentrale
// Embed-Fabrik: Markenfarbe, Fusszeile "D4RKST3R // <TAG>", Zeitstempel. Zwei
// Dienste desselben Hauses sollen in einem Kanal nicht wie zwei Fremde
// aussehen, also uebernehmen wir das Muster statt ein eigenes zu erfinden.
//
// EINE ABWEICHUNG, mit Absicht: der Bot faerbt alles in der Markenfarbe, hier
// faerbt die SCHWERE. Eine Warnung, die aussieht wie jede andere Nachricht,
// ist eine Warnung, die man ueberliest -- und diese Meldungen gibt es nur,
// weil jemand sie sehen soll.
import { getSetting, setSetting } from './settings.js'
import { now } from './db.js'
@@ -22,8 +28,22 @@ export const MELDUNG_KEYS = {
anlaesse: 'discord.anlaesse',
/** Womit zuletzt gemeldet wurde -- gegen Wiederholungen. */
zuletzt: 'discord.zuletzt',
/** Der Name in der Fusszeile. Wie beim Bot einstellbar, mit demselben
* Standard. */
marke: 'marke.name',
} as const
/** Dieselben Werte wie im d4rkbot (src/runtime-settings.js). */
const MARKE_STANDARD = 'D4RKST3R'
const FARBEN = {
marke: 0xf5c518,
gut: 0x3fb950,
warnung: 0xd29922,
schlecht: 0xf85149,
} as const
export type Schwere = keyof typeof FARBEN
export type MeldungConfig = {
hatWebhook: boolean
anlaesse: string[]
@@ -35,17 +55,28 @@ export function meldungConfig(): MeldungConfig {
hatWebhook: Boolean(getSetting(MELDUNG_KEYS.webhook)),
// Ohne Eintrag gilt: alles, was es gibt. Wer einen Webhook eintraegt,
// will Meldungen -- sonst haette er es gelassen.
anlaesse: roh ? roh.split(',').map((a) => a.trim()).filter(Boolean) : ['sicherung', 'verwaiste'],
anlaesse: roh
? roh.split(',').map((a) => a.trim()).filter(Boolean)
: ['sicherung', 'verwaiste'],
}
}
type Feld = { name: string; value: string; inline?: boolean }
/** Eine Nachricht schicken. Wirft nie.
*
* `einmalig` ist der Schluessel gegen Wiederholungen: dieselbe Zeichenkette
* wird nur einmal gemeldet, bis sich der Zustand aendert. */
export async function melde(
text: string,
opt: { anlass?: string; einmalig?: string; farbe?: number } = {},
titel: string,
opt: {
text?: string
felder?: Feld[]
schwere?: Schwere
anlass?: string
einmalig?: string
tag?: string
} = {},
): Promise<boolean> {
try {
const webhook = getSetting(MELDUNG_KEYS.webhook)
@@ -59,6 +90,8 @@ export async function melde(
setSetting(MELDUNG_KEYS.zuletzt, opt.einmalig)
}
const marke = getSetting(MELDUNG_KEYS.marke) || MARKE_STANDARD
const antwort = await fetch(webhook, {
method: 'POST',
headers: { 'content-type': 'application/json' },
@@ -66,8 +99,14 @@ export async function melde(
username: 'd4rk_media',
embeds: [
{
description: text,
color: opt.farbe ?? 0x4ea3ff,
title: titel,
description: opt.text,
color: FARBEN[opt.schwere ?? 'marke'],
// Felder statt Fliesstext, wo es Zahlen sind: "228
// Dateien / 11,5 MB / vor 3 Stunden" liest sich in
// einer Zeile schlechter als nebeneinander.
fields: opt.felder,
footer: { text: `${marke} // ${opt.tag ?? 'MEDIA'}` },
timestamp: new Date(now()).toISOString(),
},
],
@@ -87,6 +126,9 @@ export async function melde(
}
}
const groesse = (n: number) =>
n < 1024 * 1024 ? `${Math.round(n / 1024)} KB` : `${(n / 1024 / 1024).toFixed(1)} MB`
/** Wacht ueber die Sicherung.
*
* Der eigentliche Punkt der ganzen Datei. Geprueft wird stuendlich, gemeldet
@@ -99,30 +141,73 @@ export async function melde(
*/
export async function pruefeSicherung(): Promise<void> {
const roh = getSetting('sicherung.letzte')
if (!roh) {
await melde(
'⚠️ Es wurde noch **nie** eine Sicherung gemeldet. Läuft die geplante Aufgabe?',
{ anlass: 'sicherung', einmalig: 'nie', farbe: 0xd29922 },
)
await melde('Noch keine Sicherung gemeldet', {
text: 'Es wurde noch **nie** eine Sicherung eingetragen. Läuft die geplante Aufgabe?',
schwere: 'warnung',
anlass: 'sicherung',
einmalig: 'nie',
tag: 'SICHERUNG',
})
return
}
try {
const letzte = JSON.parse(roh) as { at: number; ok: boolean; fehler?: string }
const letzte = JSON.parse(roh) as {
at: number
ok: boolean
dateien?: number
groesse?: number
hoch?: boolean
fehler?: string
}
const stunden = (now() - letzte.at) / 3_600_000
const wann = `<t:${Math.floor(letzte.at / 1000)}:R>`
if (!letzte.ok) {
await melde(
`🔴 Die letzte Sicherung ist **fehlgeschlagen**.\n${letzte.fehler ?? 'kein Grund gemeldet'}`,
{ anlass: 'sicherung', einmalig: `fehler:${letzte.at}`, farbe: 0xf85149 },
)
await melde('Die Sicherung ist fehlgeschlagen', {
text: letzte.fehler ?? 'Es wurde kein Grund gemeldet.',
felder: [
{ name: 'Wann', value: wann, inline: true },
{
name: 'Zuletzt gut',
value: letzte.dateien ? `${letzte.dateien} Dateien` : '—',
inline: true,
},
],
schwere: 'schlecht',
anlass: 'sicherung',
einmalig: `fehler:${letzte.at}`,
tag: 'SICHERUNG',
})
} else if (stunden > 26) {
await melde(
`⚠️ Die letzte Sicherung ist **${Math.floor(stunden)} Stunden** her. Läuft die geplante Aufgabe noch?`,
{ anlass: 'sicherung', einmalig: `alt:${letzte.at}`, farbe: 0xd29922 },
)
await melde('Die Sicherung ist überfällig', {
text: 'Läuft die geplante Aufgabe noch? Erwartet wird sie täglich um 04:30.',
felder: [
{ name: 'Letzter Lauf', value: wann, inline: true },
{ name: 'Das ist', value: `${Math.floor(stunden)} Stunden her`, inline: true },
],
schwere: 'warnung',
anlass: 'sicherung',
einmalig: `alt:${letzte.at}`,
tag: 'SICHERUNG',
})
}
} catch {
/* kaputter Eintrag -- beim naechsten Lauf wieder */
}
}
/** Die Testnachricht. Zeigt bewusst, WIE eine echte aussieht — sonst prueft
* man nur, ob irgendetwas ankommt, und nicht, ob es lesbar ist. */
export async function testMeldung(wer: string, bestand: { files: number; bytes: number }) {
return melde('Testnachricht', {
text: `Ausgelöst von **${wer}**. So sieht eine Meldung von hier aus.`,
felder: [
{ name: 'Bestand', value: `${bestand.files} Dateien`, inline: true },
{ name: 'Belegt', value: groesse(bestand.bytes), inline: true },
],
schwere: 'gut',
})
}
+7 -5
View File
@@ -46,7 +46,7 @@ import {
type Vorlage,
} from '../settings.js'
import { discordRoutes, redirectUri } from './discord.js'
import { MELDUNG_KEYS, melde, meldungConfig } from '../meldung.js'
import { MELDUNG_KEYS, meldungConfig, testMeldung } from '../meldung.js'
import {
absolutePath,
checkPath,
@@ -1526,10 +1526,12 @@ dashRoutes.delete('/tokens/:id', (c) => {
* Ein Webhook, den man eintraegt und erst in drei Wochen im Fehlerfall
* ausprobiert, ist ein Webhook, der dann nicht funktioniert. */
dashRoutes.post('/maintenance/melden', async (c) => {
const ok = await melde(
`✅ Testnachricht von d4rk_media — ausgelöst von **${c.get('user').username}**.`,
{ farbe: 0x3fb950 },
)
// Mit echten Zahlen statt "Hallo Welt": so sieht man nicht nur, DASS etwas
// ankommt, sondern auch, ob es lesbar ist.
const b = db
.prepare('SELECT COUNT(*) AS files, COALESCE(SUM(size),0) AS bytes FROM media')
.get() as { files: number; bytes: number }
const ok = await testMeldung(c.get('user').username, b)
if (!ok) {
return c.json(
{ error: 'Nichts geschickt. Ist ein Webhook eingetragen, und stimmt die Adresse?' },