Tree Gen 1.48.0: Kronen-Huelle, weniger Blaetter, Formband neu geeicht

Vom User im Wald abgenommen: "sehr schoen etwas weniger blaetter und wir
koennen das fuer alle baeume uebernehmen".

1) KRONEN-HUELLE statt Einzelkappen
   Kugeln auf die Aeste, Mesh to Volume, Volume to Mesh, dann Streuung auf der
   verschmolzenen Oberflaeche - der Standard-Ablauf aus den
   Produktions-Breakdowns, den wir uebersprungen hatten. Die Aeste verschwinden
   im Inneren der Krone; die Polster sind nicht mehr als getrennte Koerper
   sichtbar.

   Drei Befunde, alle gemessen:
   - ast_id kam nur an 3 von 10 Aesten an. Nicht das Sampling, sondern die
     Eingabe: nur VIER Cluster-Zentren auf drei Aesten. Sichtbar erst mit
     Points to Vertices - to_mesh() auf eine Punktwolke liefert eine leere Mesh
     und misst nichts.
   - S1 stand kahl. Reihe ueber die Stufen 0/20/41/109 Zentren: allmaehlicher
     Abfall, keine Klippe, also die Cluster-Dichte. "Dichte" ist Kugeln je m2
     Zweigflaeche, die schrumpft quadratisch - sie laeuft jetzt mit 1/g^2
     gegen die Groesse, damit die ANZAHL konstant bleibt. Skalenfrei, kein
     Sonderweg fuer Setzlinge.
   - 31 % der Cards lagen unter dem Kronenansatz: die Verschmelzung weitet die
     Form nach unten, der Filter griff nur auf den Zentren. Jetzt auch auf der
     Huelle.

2) WENIGER BLAETTER (-15 % auf die Stufen-Ziele)
   Gemessen an der Eiche: 381 -> 319 Cards, Deckung 10.4 -> 8.6, 372 Tris
   gespart. Der Gegenversuch - Cards um 15 % verkleinern - kostet MEHR Deckung
   (7.9, die Flaeche geht quadratisch) und spart kein Dreieck.

3) FORMBAND um das Abgenommene gelegt, nicht umgekehrt
   Alle Referenzformen unter der neuen Bauform neu gemessen:
     Eiche      u/m 1.04-1.16   o/m 0.79-0.91
     abgenommen u/m 0.78-1.02   o/m 0.68-0.79
     Trichter   u/m 0.68-0.78   o/m 1.04-1.14
     Pilz       u/m 0.59-0.90   o/m 0.82-0.95
     Haube      u/m 0.94-1.03   o/m 0.71-0.78

   u/m TRENNT NICHTS MEHR - der abgenommene Bereich ueberlappt den Pilz und
   stoesst an den Trichter. Die alte 0.82-Schranke stammt aus der
   Einzelkappen-Aera; dagegen zu kalibrieren haette die Krone verbogen, um eine
   Zahl zu retten, die ihre Aussagekraft verloren hat. u/m wird nur noch
   mitgedruckt. o/m trennt sauber und traegt die Formpruefung allein.

27 Tests bestehen.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
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2026-08-07 15:40:49 +02:00
co-authored by Claude Opus 4.8
parent 869b008d4f
commit a718476592
8 changed files with 136 additions and 38 deletions
+77
View File
@@ -702,6 +702,83 @@ Gegenprobe ohne die Boden-Klemmung: vier Fehler.
Drei bestehende Tests zaehlten die Huelle als Render-Mesh mit und schlugen zu
Recht an - sie filtern jetzt `UCX_`.
### Die Kronen-Huelle: Kugeln verschmelzen, dann streuen
Der "behaarte Finger"-Look kam zurueck, weil wir einen Schritt der
Standard-Technik uebersprungen hatten. Die Produktions-Breakdowns (80.lv
"Meadows", "The Witness"-Baeume) machen es so: Kugeln auf die Aeste setzen,
sie zu EINER Kronenmasse verschmelzen, und die Cards ueber deren **Oberflaeche**
streuen. Wir hatten je Cluster eine eigene Halbkugel bestueckt - die Polster
blieben dadurch als getrennte Koerper sichtbar, ein Laubhandschuh je Ast.
Jetzt: Kugeln instanzieren -> `Mesh to Volume` -> `Volume to Mesh` (das ist die
metaball-artige Verschmelzung) -> `Distribute Points on Faces` auf der Huelle.
Die Aeste verschwinden im Inneren der Krone. Vom User im Wald abgenommen.
**Drei Befunde auf dem Weg, alle gemessen statt geraten:**
`ast_id` kam nur an 3 von 10 Aesten an. Ursache war NICHT das Sampling, sondern
die Eingabe: es existierten nur **vier Cluster-Zentren auf drei Aesten**. In der
alten Bauform regelte die Bisektion die Cluster-Dichte selbst hoch; seit sie
stattdessen die Cards auf der Huelle regelt, muss der Startwert stimmen.
Sichtbar wurde das erst mit `Points to Vertices` - `to_mesh()` auf eine reine
Punktwolke liefert eine LEERE Mesh und misst nichts. Ein Messwerkzeug, das nicht
messen kann, sieht aus wie ein Befund.
S1 stand komplett kahl. Die Reihe ueber die Stufen zeigte **0 / 20 / 41 / 109**
Zentren - allmaehlicher Abfall bis null, keine Klippe. Also die Cluster-Dichte,
nicht die Voxel-Groesse. "Dichte" heisst Kugeln je m2 ZWEIGflaeche, und die
schrumpft mit dem QUADRAT der Groesse; sie laeuft jetzt mit 1/g^2 gegen die
Baumgroesse, damit die ANZAHL konstant bleibt. Das ist die richtige Groesse:
eine Krone braucht eine bestimmte Zahl Ballen zum Verschmelzen, nicht eine
bestimmte Dichte. Damit ist die Bauform skalenfrei - kein Sonderweg fuer
Setzlinge.
31 % der Cards lagen unter dem Kronenansatz. Die Verschmelzung weitet die Form
um bis zu einen Kugelradius nach unten, der Filter griff aber nur auf den
Zentren. Jetzt auch auf der Huelle - sonst waere der Fehler, gegen den der
Filter gebaut wurde, durch die Hintertuer zurueckgekommen.
### Weniger Blaetter, und warum die ZAHL der richtige Hebel war
Nach der Abnahme wollte der User "etwas weniger Blaetter". Zwei Hebel standen
zur Wahl, beide gemessen (Eiche):
| | Cards | Tris | Blattflaeche je Huellenflaeche |
|---|---|---|---|
| vorher | 381 | 3714 | 10.36 |
| Ziel -15 % | 319 | 3342 | 8.64 |
| Cards -15 % kleiner | 381 | 3714 | 7.93 |
Die Zahl zu senken kostet weniger Deckung UND spart 372 Dreiecke; die Cards zu
verkleinern kostet mehr Deckung (die Flaeche geht quadratisch) und spart kein
einziges. Der woertliche Wunsch war ausserdem der messbar bessere.
### Das Formband gehoert um das Abgenommene, nicht umgekehrt
Nach dem Umbau lag `u/m` bei 0.78-1.02 gegen eine Schranke von 0.82. Die
naheliegende Reaktion waere gewesen, die Krone auf die Zahl zu kalibrieren.
Stattdessen: alle Referenzformen unter der NEUEN Bauform neu durchmessen.
| Form | u/m | o/m |
|---|---|---|
| Eiche | 1.04-1.16 | 0.79-0.91 |
| **abgenommen** | **0.78-1.02** | **0.68-0.79** |
| Trichter | 0.68-0.78 | 1.04-1.14 |
| Pilz | 0.59-0.90 | 0.82-0.95 |
| Haube | 0.94-1.03 | 0.71-0.78 |
**Daraus folgt etwas Unbequemes: `u/m` trennt nichts mehr.** Der abgenommene
Bereich ueberlappt den Pilz und stoesst an den Trichter. Die 0.82 stammten aus
der Einzelkappen-Aera - dagegen zu kalibrieren haette die Krone verbogen, um
eine Zahl zu retten, die ihre Aussagekraft verloren hat. Dieselbe Falle wie beim
Kugel-Kennwert eine Runde zuvor, nur eine Kennzahl weiter.
`o/m` trennt dagegen sauber (abgenommen bis 0.79, Pilz ab 0.82, Trichter ab
1.04) und traegt die Formpruefung jetzt allein. `u/m` wird nur noch
mitgedruckt - ein Kriterium, das die Fehlformen nicht mehr ausschliesst, ist
schlimmer als keines: es sieht aus wie ein Schutz und ist keiner.
### Der Hochstamm muss auf JEDER Stufe stehen
Bis 1.46 war am Obstbaum nur S4 kalibriert. Im Welt-Test ist der User auf einen