# d4rk_media Der Medien-Stack: **Fivemanage Lite** mit MySQL und MinIO. Ein Ablageort für alle Resourcen — Fahrzeugbilder aus `d4rk_photostudio`, Item-Icons, Marken, was sonst noch anfällt. Bisher liegt das auf dem Nextcloud und wird per rclone von Hand hochgeladen. Das trägt, solange ein Mensch hochlädt. Sobald ein Script es tun soll, fehlt ein Schreibweg über HTTP — und genau den bringt Lite mit, samt Token je Resource und einer Oberfläche zum Nachsehen. --- ## Ausprobieren, bevor es auf den Server geht `0.1.0-beta.23` ist früh. Erst auf Docker Desktop: ```bash cp .env.example .env # und ausfüllen, siehe unten docker compose -f docker-compose.local.yml up -d ``` - Oberfläche: — `admin` und dein `ADMIN_PASSWORD` - MinIO: — `lite` und dein `MINIO_ROOT_PASSWORD` Wenn das trägt, dasselbe auf dem Server. --- ## Auf dem Server, über Portainer Portainer kann einen Stack direkt aus diesem Repo ziehen: **Stacks → Add stack → Repository** | Feld | Wert | |---|---| | Repository URL | `https://git.d4rkst3r.de/D4rkst3r/d4rk_media` | | Compose path | `docker-compose.yml` | | Environment variables | die vier Geheimnisse plus `PUBLIC_URL` | Die Werte gehören **in die Stack-Variablen**, nicht in eine Datei im Repo. `.env` steht deshalb in `.gitignore`. ### Wie der Reverse Proxy die Dienste erreicht `docker-compose.yml` allein ist von außen **nicht erreichbar** — das ist Absicht. Wie der Proxy die Dienste findet, hängt am Aufbau, also wählst du eine Ergänzung dazu. In Portainer beide Pfade unter *Compose path*, mit Komma: **A · Der Proxy hängt im selben Docker-Netz** — der sauberere Weg, kein Port muss offen sein. ``` docker-compose.yml,docker-compose.proxynet.yml ``` Dazu `PROXY_NETWORK` auf den Namen des Netzes setzen, in dem der Proxy hängt. Welches das ist, zeigt Portainer unter *Networks* oder: ```bash docker network ls docker network inspect # zeigt die Mitglieder ``` Auf diesem Server heißt es aller Wahrscheinlichkeit nach **`web`** — ein Bridge-Netz ohne Stack. Nachsehen lohnt trotzdem: steht der Proxy nicht drin, ist es der falsche Weg. ``` fivecdn.d4rkst3r.de -> http://minio:9000 -> http://lite:8080 ``` **B · Der Proxy erreicht die Dienste über den Host** — so laufen Bot und Hub hier schon, mit `http://host.docker.internal:3080`. ``` docker-compose.yml,docker-compose.hostports.yml ``` ``` fivecdn.d4rkst3r.de -> http://host.docker.internal:9000 -> http://host.docker.internal:8080 ``` Die Ports sind an `127.0.0.1` gebunden, also vom Internet aus zu. Ob `host.docker.internal` das erreicht, hängt an der Docker-Fassung — in `docker-compose.hostports.yml` steht, was dann zu tun ist. --- ## Die vier Geheimnisse Sie werden **erzeugt**, nicht irgendwo abgeholt. Das Token für die Resourcen kommt später und woanders her: aus der laufenden Lite-Oberfläche. **PowerShell** — schreibt die fertige `.env`: ```powershell function New-Secret([int]$n){ $b = New-Object byte[] $n; [System.Security.Cryptography.RandomNumberGenerator]::Create().GetBytes($b); ($b | ForEach-Object { $_.ToString('x2') }) -join '' } @("DB_PASSWORD=$(New-Secret 16)","MINIO_ROOT_PASSWORD=$(New-Secret 16)","API_TOKEN_HMAC_SECRET=$(New-Secret 32)","ADMIN_PASSWORD=$(New-Secret 12)","PUBLIC_URL=https://fivecdn.d4rkst3r.de","PROXY_NETWORK=web") | Set-Content -Encoding ascii .env ``` Zwei Fallen stecken darin, beide schon hineingetreten: - `RandomNumberGenerator::Create()` und **nicht** `::Fill` — letzteres gibt es erst ab .NET 6, Windows PowerShell 5.1 kennt es nicht. - `-Encoding ascii` und **nicht** `utf8` — PowerShell 5.1 schreibt sonst ein BOM voran, und dann heißt die erste Variable `DB_PASSWORD`. - `Get-Random` wäre die naheliegende Wahl und die falsche: es ist nicht kryptografisch sicher, und hier wird ein Token-Signaturgeheimnis erzeugt. **Bash / Linux:** ```bash printf 'DB_PASSWORD=%s MINIO_ROOT_PASSWORD=%s API_TOKEN_HMAC_SECRET=%s ADMIN_PASSWORD=%s PUBLIC_URL=https://fivecdn.d4rkst3r.de PROXY_NETWORK=proxy ' "$(openssl rand -hex 16)" "$(openssl rand -hex 16)" "$(openssl rand -hex 32)" "$(openssl rand -hex 12)" > .env ``` --- ## Was hier bewusst fehlt **ClickHouse und Jaeger.** Beide stehen in der Entwicklungs-Compose des Projekts und sind für strukturiertes Logging und Tracing da. Zum Ablegen von Bildern braucht es sie nicht, und ClickHouse ist eine schwere Abhängigkeit. Nachrüsten geht jederzeit — die App findet sie über `CLICKHOUSE_*`. **Offene Ports in der Betriebsfassung.** Nur der Reverse Proxy spricht mit der App; Datenbank und MinIO bleiben im internen Netz. Die Entwicklungs-Compose des Projekts macht 5432, 9000, 16686 und mehr auf — dort in Ordnung, hier nicht. --- ## Herkunft Zusammengestellt aus [fivemanage/lite](https://github.com/fivemanage/lite): dessen `README.md`, `deployments/docker-compose.yml` (Entwicklung, ohne die App) und `deployments/docker-compose.test.yml` (zeigt die App-Verdrahtung und dass MySQL genügt). **Nicht laufen gelassen.** Rechne mit ein, zwei Anläufen — vor allem beim ersten Login und beim Bucket.