# Arbeitsweise in diesem Projekt ## Prüfen statt raten Nichts annehmen, was sich messen lässt. Verhalten von Bibliotheken, Routen, Headern und Konfiguration am laufenden System oder in der Dokumentation **nachsehen**, bevor darauf gebaut wird. Was sich nicht klären lässt: **fragen**, statt etwas zu bauen, das plausibel aussieht. Der Grund steht in der Projektgeschichte: eine plausible Annahme, die falsch ist, fällt Stunden später auf und kostet dann genau die Zeit, die das Nachsehen gespart hätte. Beispiele aus diesem Repo, alle erst beim Messen aufgefallen: - `c.req.path` trägt in Hono den Einhängepunkt mit — Löschen und `exists` sahen deshalb am Ziel vorbei. - Ein Sternchen wird von Hono nicht als Parameter erfasst, `:pfad{.+}` schon, und der Parameter kommt bereits dekodiert. - `createReadStream` meldet eine fehlende Datei asynchron; das `try/catch` darum fängt nichts. - Ein Secure-Cookie über `localhost` funktioniert, über eine LAN-Adresse nicht — wer auf localhost gegenprüft, prüft die Ausnahme. **Im Bericht steht, was gemessen wurde, nicht was erwartet wurde.** Ungeprüftes wird als ungeprüft benannt — siehe die Docker-Abschnitte in `ROADMAP.md`. ## Wo es langgeht `ROADMAP.md` ist der Einstieg: Zuschnitt, Stand, Reihenfolge, offene Entscheidungen. Das Warum einer Änderung steht in der Commit-Nachricht, nicht nur im Diff. ## Git Alles läuft auf **`master`**, keine Feature-Branches. Gehostet auf dem eigenen Gitea (`https://git.d4rkst3r.de/D4rkst3r/d4rk_media`); Lesen geht anonym, Schieben über die Umgebungsvariable `GITEA_TOKEN`. ## Die eine Regel fürs Dashboard **Jeder Knopf gibt Rückmeldung, auch der erfolgreiche.** Das ist der Fehler, an dem der Fivemanage-Anlauf gescheitert ist: ein Knopf ohne Antwort sieht aus wie ein kaputter Knopf, und das Ergebnis waren neunzehn gleichnamige Organisationen. Gilt auch für die API — kaputtes JSON bekommt einen 400 mit Text, keinen nackten 500.