diff --git a/docs/vorfall-2026-08-12-gitea.md b/docs/vorfall-2026-08-12-gitea.md index 930c86d..24d82b7 100644 --- a/docs/vorfall-2026-08-12-gitea.md +++ b/docs/vorfall-2026-08-12-gitea.md @@ -111,7 +111,7 @@ Repos gegen die lokalen Klone: identisch Nicht weil ein Diebstahl belegt ist, sondern weil er nicht ausgeschlossen werden kann. - **Admin-Passwort ändern.** -- **RDP eingrenzen** — siehe unten. +- ~~RDP eingrenzen~~ — erledigt, siehe unten. - **Beweise** liegen unter `C:\backup\vorfall-2026-08-12\`: die vergiftete `.gitconfig`, die ursprüngliche `app.ini`, das vollständige Gitea-Log (24 MB) und die alte Compose-Datei. @@ -126,3 +126,45 @@ Und: aufgefallen ist es nicht, weil etwas überwacht wurde, sondern weil der Angreifer geschludert hat. **Hätte er sein `\n` richtig gesetzt, liefe der Miner noch** — und die einzige Spur wäre eine erhöhte CPU-Last gewesen, die niemandem auffällt. + +--- + +## Nachtrag 13.08.2026: RDP ist zu, der Zugang laeuft ueber einen Tunnel + +`sshd` nimmt seit 00:2x **nur noch Schluessel** an — `PasswordAuthentication no` +*und* `KbdInteractiveAuthentication no`, denn unter Windows laeuft die +Passwortabfrage sonst ueber den zweiten Weg weiter. Die Zeilen stehen **vor** +dem ersten `Match`-Block; weiter unten waeren sie stillschweigend wirkungslos +gewesen. + +``` +Darkster@127.0.0.1: Permission denied (publickey). +``` + +RDP ist per Firewall gesperrt (TCP und UDP, alle Profile). Der Zugang geht +durch einen SSH-Tunnel; `tools/tunnel-einrichten.ps1` richtet ihn auf dem +Heimrechner als Hintergrundaufgabe ein — ohne Fenster, mit Neuaufbau bei +Abbruch. **Was niemand durchhaelt, wird umgangen, und am Ende steht wieder ein +offener Port.** + +Beides gemessen, und zwar von der richtigen Seite: + +``` +auf dem Server 127.0.0.1:3389 erreichbar (der Tunnel traegt) + ::1 Typ 7, Darkster (RDP kam durch) + +vom Heimrechner Test-NetConnection 88.218.224.10 -Port 3389 + TcpTestSucceeded : False (von aussen zu) +``` + +Die Messung vom Server aus taugte dafuer **nicht** — Verkehr an die eigene +oeffentliche Adresse durchlaeuft die Eingangsregeln nicht und meldete +faelschlich "erreichbar". Zweimal in dieser Nacht in dieselbe Falle getappt, +einmal bei Port 3000 und einmal bei 3389. + +Seitdem laufen die Angriffe ins Leere: + +``` +00:53:12 Connection closed by invalid user root 31.77.227.120 [preauth] +alle 12 erfolgreichen Anmeldungen: eine IP, die des Betreibers +```