diff --git a/ROADMAP.md b/ROADMAP.md index d9eafcc..cbd8a34 100644 --- a/ROADMAP.md +++ b/ROADMAP.md @@ -1225,8 +1225,15 @@ Die Statusseite sagt weiterhin `sicherung ok an 3 Orten`. Das ist wörtlich richtig — sie zählt Ablageorte, nicht Platten und nicht Gebäude. Wer daraus liest „also ist es sicher", liest mehr hinein, als dasteht. -**Offen und bewusst offen:** ein Ziel außerhalb dieser Maschine. Die Kandidaten -stehen in `docs/ideen.md`. +**Und wo der Rechner steht, gehört dazu:** ein Windows-Root-Server **im +Rechenzentrum**, bedient von zu Hause über mRemoteNG. Das macht ein Ziel beim +Betreiber daheim nicht zu einem halben Schritt, sondern zum richtigen — zwei +Gebäude, zwei Netze, zwei Anbieter. + +Dazu steht auf der Serverseite schon alles bereit: `sshd` läuft (Automatic, +`0.0.0.0:22`), die Firewall lässt ihn durch, das SFTP-Subsystem ist an. Es +fehlt ein Konto, das nur lesen darf — und ein Skript auf dem Heimrechner, das +**holt**. Kandidaten und Begründung in `docs/ideen.md`. ### ⬜ Als Nächstes diff --git a/docs/ideen.md b/docs/ideen.md index 8401c28..6e1bf9c 100644 --- a/docs/ideen.md +++ b/docs/ideen.md @@ -138,28 +138,55 @@ die Oberfläche sie nicht ein zweites Mal hinschreibt. Bei 910 GB frei ist das heute keine Grenze, sondern eine Zusicherung: der Papierkorb kann nicht mehr unbemerkt zur zweiten Ablage werden. -### Ein Ziel AUSSERHALB dieser Maschine — offen +### Ein Ziel AUSSERHALB dieser Maschine — offen, aber der Weg steht fest Nachgemessen am 12.08.2026: **es verlässt heute nichts diesen Rechner.** Auch -die Nextcloud nicht — sie läuft hier, in denselben Docker-Volumes, auf -derselben Platte 0 wie die Daten. Details in der ROADMAP. +die Nextcloud nicht — sie läuft hier, in denselben Docker-Volumes, auf derselben +Platte 0 wie die Daten. Details in der ROADMAP. -Gegen einen Plattenausfall ist gesorgt (`D:` ist eine eigene NVMe). Gegen -Feuer, Diebstahl oder eine verschlüsselte Maschine ist es nicht. - -Kandidaten, mit dem, was sie wirklich können: +**Wo dieser Rechner steht, ist dabei der entscheidende Punkt**, und er ist mir +zuerst durchgerutscht: es ist ein Windows-Root-Server **im Rechenzentrum**. Der +Betreiber sitzt zu Hause und ist per mRemoteNG verbunden. Das dreht die +Bewertung um — eine Platte zu Hause ist nicht „dasselbe Haus", sondern zwei +Gebäude, zwei Netze, zwei Stromkreise, zwei Anbieter. Besser wird ein +Sicherungsziel kaum. | Weg | deckt ab | Haken | |---|---|---| -| **Private PC holt ab** (`robocopy`/`rsync` vom PC aus) | Rechner tot, Server kompromittiert | PC muss laufen, wenn geholt wird | -| **5-TB-Platte am Router** | Rechner tot | gleiches Haus; der Server darf schreiben, also erreicht Ransomware sie auch | -| **5-TB-Platte am Server** | Plattenausfall | dritte Platte im selben Gehäuse, kein Gewinn gegen Feuer | -| **Discord-Kanal** (nur der Bot, 993 KB/Tag) | Haus tot | 9 MB je Datei — für d4rk_media mit 336 MB unbrauchbar | +| **Rechner zu Hause holt ab** | Platte, Rechner, Rechenzentrum, übernommener Server | muss laufen, wenn geholt wird | +| **5-TB-Platte am Router**, vom Heimrechner beschrieben | dasselbe | Router-USB ist langsam; für 337 MB je Nacht reicht es | +| **Discord-Kanal** (nur der Bot) | dasselbe | 9 MB je Datei — für d4rk_media mit 336 MB unbrauchbar | +| 5-TB-Platte **am Server** | nur Plattenausfall | dritte Platte im selben Gehäuse — `D:` kann das schon | -**Die Eigenschaft, auf die es ankommt, ist HOLEN statt SCHICKEN.** Ein Ziel, in -das der Server selbst schreiben darf, ist auch ein Ziel, das ein übernommener -Server löschen kann. Wer die Sicherung vom anderen Ende abholt, hält keine -Zugangsdaten auf der Maschine, die geschützt werden soll. +### Warum HOLEN und nicht SCHICKEN + +Ein Ziel, in das der Server selbst schreiben darf, ist auch eines, das ein +übernommener Server löschen kann. Wer vom anderen Ende abholt, hält **keine +Zugangsdaten auf der Maschine, die geschützt werden soll**. Das ist der eine +Unterschied, der im Ernstfall zählt. + +### Was dafür schon dasteht + +``` +sshd Running, Automatic, lauscht auf 0.0.0.0:22 und [::]:22 +Firewall "OpenSSH SSH Server (sshd)" -> Allow +sshd_config Subsystem sftp sftp-server.exe + AllowGroups administrators "openssh users" sshusers + AuthorizedKeysFile .ssh/authorized_keys +je Nacht d4rk_media 335,9 MB + d4rkbot 0,9 MB = 336,9 MB +``` + +**Auf der Serverseite fehlt also nichts** außer einem Konto, das nur lesen darf. +Der Rest ist ein Skript auf dem Heimrechner, das per SFTP zieht und N Stände +behält. + +### Ein Fund am Rande, der dazugehört + +In `sshd_config` steht **kein** `PasswordAuthentication no`. Der Standard von +OpenSSH ist `yes` — auf Port 22, offen ins Internet, auf einem Server, dessen +`AllowGroups` die **Administratoren** einschließt. Wer ohnehin ein +Sicherungskonto mit Schlüssel anlegt, sollte bei der Gelegenheit auf +Schlüssel-only umstellen. ---